VOLKACH

Neue Ausbau-Version für Volkacher Kindergarten

Wenn er ausgebaut ist, soll der Volkacher Kindergarten sieben Gruppen unterm Dach haben. Das Vorhaben war schon abgesegnet, muss aber geändert werden.
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Rosa und blaue Schnuller in einem Babybettchen: Das Statistische Bundesamt hat die aktuellen Geburtenzahlen vorgelegt. Foto: Foto: Patrick Pleul, dpa

Die Erweiterung des Volkacher Kindergartens wird planerisch ein Stück weit umgeworfen und das Ganze dadurch auch deutlich teurer. Trotzdem stimmte der Volkacher Stadtrat ohne Gegenstimme einem geänderten Entwurf für die Einrichtung vor, die nach den Um- und Ausbauten sieben Gruppen unter ihrem Dach vereinigen soll.

Die Korrekturen am ersten Entwurf, den der Stadtrat Ende Mai auf den Weg gebracht hatte, verdankt die Stadt der Regierung von Unterfranken. Die hatte die erste Planung abgelehnt und – aus Sicht von Bürgermeister Peter Kornell – „überzeugende“ Gegenvorschläge gemacht.

Im Kern geht es um eine Kindergartengruppe, die nach dem alten Plan im ersten Stock eingezogen wäre. Die Regierung habe sich dafür ausgesprochen, sowohl die Kinderkrippen- wie auch die Kindergartengruppen auf einer Ebene, im Erdgeschoss, unterzubringen. Dies sieht auch die neue Planung von Architekt Holger Heine vor.

Konsequenz ist – neben den neuen Anbauten – auch eine tief greifende Änderung des Eingangs an der Engertstraße. Der wird laut Heine in Teilen abgerissen und einem neuen und größeren Eingang mit Elternwartezone weichen. Neu gebaut werden auch zwei Gruppenräume (Krippe plus Kindergarten). Das Personal, das nach alter Version sein Domizil im ersten Stock des Hauses mit einer Kindergruppe tauschen sollte, bleibt am alten Ort.

Die neue Ausbauversion wird deutlich teurer als die vorherige. Wie teuer, das werde sich erst in etwa 14 Tagen herausstellen, sagte Architekt Heine. Bisher stehen laut Bürgermeister Kornell etwa 670 000 Euro im groben Kostenplan. Bisher: „Wir werden hier sicher die Million reißen“, betonte Kornell im Stadtrat, gab aber auch gleich ein bisschen Entwarnung. Die Förderung werde auch deutlich höher sein: „Wir werden schauen, dass wir es so günstig wie möglich machen.“

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