Sulzfeld am Main

Monika Henneberger bleibt an der Spitze

„Mein erstes Jahr als Kreishandwerksmeisterin war sehr interessant.“ Dieses Resume zog Monika Henneberger bei der Vertreterversammlung der Kreishandwerkerschaft.
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Monika Henneberger (von links) bleibt die Kitzinger Kreishandwerksmeisterin und ihr Stellvertreter ist Marcus Will. Zur Wahl gratulierte ihnen der neue Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) für Unterfranken, Ludwig Paul (hinten von links) und HWK-Vizepräsident Michael Bissert.

„Mein erstes Jahr als Kreishandwerksmeisterin war sehr interessant.“ Dieses Resume zog Monika Henneberger bei der Vertreterversammlung der Kreishandwerkerschaft.

„Netzwerken ist wichtig“, hat Monika Henneberger erkannt und sie betonte wie wichtig es ist, Handwerkskollegen und einflussreiche Menschen auf diversen Terminen zu treffen. Deswegen kandidierte sie bei den turnusgemäßen Neuwahlen gerne wieder und erhielt das uneingeschränkte Vertrauen, wie auch ihr Stellvertreter Marcus Will.

Bissert: gut aufgestellt

Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Stephan Jamm, Frank Ackermann und Thorsten Wahner. Der ehemalige Kreishandwerksmeister und jetzige Vizepräsident der Handwerkskammer für Unterfranken, Michael Bissert, gratulierten den Gewählten und sah die Kreishandwerkerschaft mit diesen Führungspersonen gut aufgestellt. Erstmals stellte sich der seit Dezember 2017 neue Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken, Ludwig Paul, vor und versicherte, dass nicht nur die Digitalisierung und der Fachkräftemangel die wichtigen Themen sind, sondern auch der ländliche Raum. Viele mittelständische Handwerksbetriebe seien weltweit unterwegs und bräuchten daher auch im ländlichen Raum eine gute Infrastruktur.

„Ich habe gerade die Funklöcher hier in Sulzfeld getestet“, meinte Ludwig Paul als er sein Smartphone zückte. „Das schnelle Internet muss deswegen auf dem flachen Land ebenso verfügbar sein“, so Paul. Zudem habe der ländliche Raum noch den Vorteil, dass dort die Belegschaften eine andere Einstellung zu ihrer Arbeit und auch eine andere Arbeitsethik mitbringen.

Kleiner Jahresüberschuss

Geschäftsführerin Elisabeth Hofmann legte einen unspektakulären Kassenbericht mit einem kleinen Jahresüberschuss vor. Der Haushaltsplan von Elisabeth Hofmann für dieses Jahr fand einhellige Zustimmung. Wie die Geschäftsführerin anriss, sei man finanziell gut aufgestellt. Zur jährlichen Berufsbörse in der Kitzinger Wirtschaftsschule kamen die Handwerksvertreter zur Übereinkunft, bei der Werbung für die Berufsbörse künftig mehr die Mitglieds-Innungen zu unterstützen.

Vor der Versammlung besichtigten die Vertreter der Kreishandwerkerschaft den neuen Betrieb des Bäcker-Innungsobermeisters Marcus Will im Kitzinger Innopark.

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