Prichsenstadt

Mitgliederschwund bereitet Sorgen

Noch ist die Schützengesellschaft Prichsenstadt gut aufgestellt. Die sportlichen Erfolge können sich sehen lassen, aber die Mitglieder werden weniger.
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Gauschützenmeister Siegfried Weinig ehrte Prichsenstädter Schützen (von links): Jürgen Köhler, René Schlehr, Harald Ott, Stefan Ott und Schützenmeister Hein Strobl. Foto: Hans Rössert

Noch ist die Schützengesellschaft Prichsenstadt gut aufgestellt. Die sportlichen Erfolge können sich sehen lassen, aber die Mitglieder werden weniger. Austritte und kaum jugendlicher Nachwuchs machen auch vor dem Prichsenstädter Verein nicht Halt. 107 Mitglieder halten den Schützen derzeit noch die Treue.

Vor allem am wöchentlichen Vereinsabend kommen immer weniger Mitglieder, so Schützenmeister Hein Strobl. Gerade diese Einnahmen benötigt der Verein aber, um seine Sportstätte weiterhin optimal betreiben zu können. Vor Jahren haben die Schützen ihr Domizil auf einen guten neuen Stand gebracht. Mit der Photovoltaikanlage und dem Wohnmobilstellplatz können Einnahmen für den Unterhalt verzeichnet werden. Für diesen Weitblick sprach der Schützenmeister den früheren Verantwortlichen seine Anerkennung und seinen Dank aus.

Samarah Ott ist Gaukönigin

Im sportlichen Bereich sind immer wieder Erfolge zu verzeichnen. Samarah Ott hat den Titel der Gaukönigin verteidigt, die dritte Mannschaft den Titel in ihrer Klasse gewonnen. Die zweite und dritte Mannschaft schießen in der Gauoberliga. Mit Herbert Linz stellt die Schützengesellschaft den Stadtkönig, Bürgerjugendkönigin ist Marianna Butzek und Bürgerkönigin Ulrike Heim. Jugendkönig ist Maximilian Ott.

Im Jugendbereich könne keine Mannschaft gestellt werden, so Jugendleiter Stefan Ott. Bei Vergleichsschießen und Meisterschaften erreichten die Prichsenstädter Jugendlichen aber beachtliche Plätze und haben sich auch für Finalkämpfe qualifiziert.

Sportleiter wurde neu gewählt

Sportleiter Alexander Linz kann aus beruflichen Gründen sein Amt nicht mehr so ausführen, wie es sein müsste. Für ihn wurde deshalb Harald Ott zum Sportleiter gewählt. In den Siebenerausschuss wählten die Mitglieder Alfred Müller und Alexander Linz.

Anschließend zeichnete Gauschützenmeister Siegfried Weinig verdiente Mitglieder aus. Klaus Köhler und Volker Bausewein erhielten die Verdienstnadel in Grün, Josef Zörner eine Ehrenurkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft. 40 Jahre bei der Schützengesellschaft sind Stefan Ott, Jürgen Köhler, Gunter Erhard und für 50 Jahre wurde Walter Klatt geehrt. Harald Ott erhielt für langjährige Verdienste das Fahnenehrenzeichen in Gold. Das Protektorabzeichen dürfen Jürgen Köhler und René Schlehr an ihrem Revers tragen.

Um auch weiterhin Gelder aus der Jugendförderung zu bekommen, schlug Herbert Linz vor, über eine Beitragserhöhung im Vereinsausschuss nachzudenken.

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