WIESENTHEID

Mit Helau in die Saison

Einen schwungvollen Auftakt in die Faschingssession legte die Karnevals-Gesellschaft der Kolpingsfamilie Wiesentheid am Freitagabend hin.
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Gute Laune bei den Faschingsnarren: Christiane Brand-Jäger, Volker Zink, Sabine Wagner, Mona Sturn, Elke Reuß und Markus Haubenreich standen auf der Ehrungsliste des Fastnachtsverband Franken. Der Vizekanzler des Ordenskapitels Norbert Schober (von links) überreichte ihnen Urkunde und Verdienstnadel. Foto: Foto: Berthold
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Einen schwungvollen Auftakt in die Faschingssession legte die Karnevals-Gesellschaft der Kolpingsfamilie Wiesentheid am Freitagabend hin.

Traditionell folgte der vorangegangenen Messe der närrische Einzug der KoKaGe mit lautem Helau und Hallo ins Sportheim in Geesdorf. Mit dem Befehl „alles Walzer“ von Sitzungspräsident Stefan Freund und Gesellschaftspräsident Marcus Wicher besetzten die Herren und Damen Elferräte die Bühne und das Publikum im Saal hakte sich unter, um zu den Melodien vom Duo „Brummi“ Wolfgang Jäger und Leo Feth im Takt zu schunkeln.

Und dann regnete es Orden, doch nicht Faschingsorden, sondern Ehrungsorden. Für ihre Verdienste um die Fastnacht überreichte der Vizekanzler des Ordenskapitels vom Fastnachtsverband Franken, Norbert Schober, langjährigen Aktiven der KoKaGe ihre Auszeichnungen.

Taufe mit Schnaps

Die Ehrennadel in Silber erhielt die Trainerin des Männerballetts Sabine Wagner und der Büttenredner und Elferrat Markus Haubenreich. Den Verbandsorden übergab Schober an die Trainerinnen Mona Sturn und Elke Reuß und an den Comedian Volker Zink. Für ihren langjährigen Einsatz im Karneval erhielten Rosi Moser und Christiane Brand-Jäger den Verdienstorden des FVF.

Damit den Narren der KoKaGe nicht der Nachwuchs ausgeht, wurde mit Manfred Leubner ein weiteres Mitglied in den Elferrat aufgenommen. Standesgemäß wurde der Anwärter kurzerhand in die Höhe gehoben, auf den Händen seiner Elferkollegen getragen und mit einem Schnäpschen getauft. Erst dann wurde ihm, nachdem er wieder auf eigenen Füßen stand, seine Narrenkappe von Adolf Kaffer überreicht.

Auch bei den Tänzern fehlt es nicht an Nachwuchs. 30 der Kleinsten, wobei die jüngste gerade drei Jahre alt ist, zeigten in ihrem neu einstudierten Tanz das Musikmärchen Tabaluga. In bunten Kostümchen als Drache, Eisprinzessin, Bienchen oder Hase wimmelten sie über die Bühne. Das Tanzmariechen Pauline Ronge gab ein schwungvolles Debut ihres neuen Marsches.

Ehrungen für närrische Jahre

Für ihre aktive Mitgliedschaft in der KoKaGe wurden Martin Skorepa für närrische elf Jahre, Sylvia Hildmann und Maria Stöckinger für 22 Jahre und Margarita Schraut und Petra Ruppert für 33 Jahre mit jeweils einer bronzenen, silbernen und goldenen Ehrennadeln geehrt.

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