SCHWARZENAU

Mit Elan und Eigenleistung zur Lagerhalle

Dank viel Eigenleistung hat der SV-DJK Schwarzenau eine neue Lagerhalle am Sportplatz errichtet. 28 ehrenamtliche Helfer haben mit angepackt.
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Mit der neuen Lagerhalle hat der SV-DJK Schwarzenau zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Platz für die Gerätschaften und Regenschutz für die Zuschauer bei den Spielen. Foto: Foto: Peter Pfannes

Dank einer Eigenleistung hat der SV-DJK Schwarzenau eine neue Lagerhalle am Sportplatz errichtet. Die moderne Halle schließt nahtlos an das bestehende Gebäude an, das saniert wurde. Jetzt wurde die Lagerhalle während eines vom örtlichen Jugendkreis gestalteten Spielnachmittag feierlich eingeweiht. Korbball- und Fußballspiele rundeten die Feier ab.

Das Projekt

Die Nettokosten für den Neubau beliefen sich laut Alfred Mey auf 40 800 Euro. Der Ehrenvorsitzende des SV-DJK erläuterte in seiner Festrede das Projekt. In der Halle sind das Schwarzenauer Bähnle, Verkaufshütten, Fahnenstangen, Kuchentheken, Gefriertruhen, Wasserschläuche, Lichterketten, der Rasenmäher und vieles mehr gelagert. Für die Sanierung des Altbaus gab der Verein weitere 9000 Euro aus. „Ohne die große Eigenleistung wären die Arbeiten nicht möglich gewesen“, betonte Mey. Er lobte die 28 freiwilligen Helfer bei dem Projekt, die 910 Facharbeiterstunden, 30 Technikerstunden und 260 Helferstunden unentgeltlich zum Neubau beisteuerten. Hinzukamen bei der Altbausanierung weitere 240 Arbeitsstunden. Den finanziellen Wert der Eigenleistung bezifferte der Festredner mit 22 000 Euro.

Dank an Helfer

Dankbar war Mey dafür, dass sich in der gesamten Bauzeit keine Unfälle, Verletzungen, Krankheiten und Beschädigungen ereigneten. Den anwesenden Helfern überreichte er Bocksbeutel. Mey dankte der Marktgemeinde Schwarzach, dem DJK-Diözesanverband sowie der bischöflichen Finanzkammer in Würzburg für die Unterstützung bei der Finanzierung der Halle, die einen Grundriss von 16 mal acht Meter aufweist. DJK-Diözesanvorsitzender Edgar Lang und stellvertretender DJK-Kreisvorsitzender Albrecht Datzer gratulierten den Schwarzenauern zum neuen Gebäude, das Pater Matthäus Sandrock mit Weihwasser segnete.

Bürgermeister Volker Schmitt lobte den Elan und die Eigenleistung der SV-DJKler. „Diese Helfer haben Vorbildliches geleistet“, würdigte das Gemeindeoberhaupt die Arbeit. Das Ergebnis zeuge von einer funktionierenden und lebendigen Dorfgemeinschaft.

Und weil Ehrenvorsitzender Mey als Bauleiter maßgeblich an der Realisierung des Projekts beteiligt war, überreichten ihm dritte Vorsitzende Marion Bergmann und weitere Vorstandsmitglieder einen „goldenen Ziegelstein und eine goldene Maurerkelle“. Für Meys Ehefrau Maria gab es Blumen, weil sie während der Bauzeit oft zuhause auf ihren Mann verzichten musste.

Nach dem offiziellen Teil hatten die Besucher Gelegenheit, die Halle zu besichtigen und auf Großleinwand den Baufortschritt zu verfolgen.

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