MARTINSHEIM

Martinsheimer Kommandanten machen weiter

Auf der Hauptversammlung der Feuerwehr Martinsheim wurden der Kommandant Wilfried Mantel und der stellvertretende Kommandant Hartmut Dorsch wiedergewählt.
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Hartmut Dorsch als stellvertretender Kommandant (von links) und Kommandant Wilfried Mantel stehen an der Spitze der Martinsheimer Feuerwehr. Über die Wiederwahl freute sich Bürgermeister Rainer Ott. Foto: Foto: JENS KUTTLER

Auf der Hauptversammlung der Feuerwehr Martinsheim wurden der Kommandant Wilfried Mantel und der stellvertretende Kommandant Hartmut Dorsch wiedergewählt.

Dabei hatte es am Montagabend in der alten Schule in Martinsheim zunächst nicht danach ausgesehen. Die beiden Kommandanten wollten ursprünglich nicht wieder kandidieren und wollten die Aufgaben in jüngere Hände geben. Da sich jedoch niemand dazu bereit erklärte, ließen sie sich noch einmal wählen. Allerdings zeichnete sich für die nächste Neuwahl bereits eine Lösung ab, auf die nun hingearbeitet werden soll.

Bürgermeister Rainer Ott freute sich über die Wiederwahl und dankte den Feuerwehrkameraden für ihre Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit.

Kreisbrandinspektor Dirk Albrecht (Marktsteft) betonte, dass das Aufgabenspektrum der Feuerwehr immer größer wird. Die Ausbildung müsse daher eine solide Grundlage für die Anforderungen geben und es lasse sich nicht vermeiden, dass diese umfangreicher wird. Auch wandle sich die Aufgabe des Kommandanten immer mehr zu der eines Organisators, meinte er.

Seit der vorausgegangenen Hauptversammlung hat die Feuerwehr sechs Gesamtübungen mit einer durchschnittlichen Beteiligung von zwölf Personen abgehalten, so Wilfried Mantel. Derzeit hat die Wehr 32 aktive Mitglieder. Zu einem Einsatz wurden die Martinsheimer Feuerwehr gerufen, als im Januar nach einem Sturm ein umgestürzter Baum von der Straße bei Unterickelsheim entfernt werden musste. Mit zehn Jugendlichen unter 18 ist auch für Nachwuchs gesorgt.

Neun Atemschutzträger sind derzeit in der Gemeinde verfügbar. Allerdings wurde kritisiert, dass die Atemschutzwerkstatt in Iphofen aufgelöst wurde. Dadurch muss die Ortsfeuerwehr selbst für die Wartung sorgen, wofür ein mehrtägiger Lehrgang notwendig ist.

Jemanden hierfür zu finden ist in einer kleinen Feuerwehr schwierig. Auch in der Landkreisführung wird über dieses Thema diskutiert, versicherte der Kreisbrandinspektor. Allerdings gibt es noch keine Lösung für die Problematik.

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