Marktbreit

Marktbreit setzt sich für Umweltstation in Marktsteft ein

Ungewöhnliches Zusammenrücken: Der Nachbar sagt eine freiwillige finanzielle Unterstützung zu.
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Marktsteft steht nicht alleine mit dem Wunsch der Einrichtung der Umweltstation des Landkreise auf dem Gelände des alten Hafens da. Der Stadtrat Marktbreit hat in seiner Sitzung am Montagabend beschlossen, die Nachbarn dabei auch finanziell zu unterstützen. Foto: Robert Haaß

Der Süden des Landkreises Kitzingen rückt enger zusammen. In einem Gespräch mit dieser Redaktion erklärte Marktbreits Bürgermeister Erich Hegwein, dass seine Stadt eine mögliche Umweltstation in der Nachbarstadt Marktsteft auch finanziell unterstützen wird. Das hatte der Stadtrat in nichtöffentlicher Sitzung am Montagabend beschlossen.

Schon seit Anfang des vergangenen Jahres gibt es die Idee im Landkreis, eine Umweltstation einzurichten.Dort soll in einer Einrichtung Bildung für nachhaltige Entwicklung statt finden. Vier Landkreisgemeinden hatten sich anfangs als Standort für eine solche Einrichtung beworben, nach dem Rückzug Wiesentheids und Iphofen/Rödelsee sind noch Dettelbach mit dem historischen Götzhaus in der Altstadt und Marktsteft mit dem ehemaligen Hafengelände m Main im Rennen.

Unterstützung ist da

"Wir würden die Umweltstation im Süden des Landkreises begrüßen", sagte Hegwein über die Stimmung im Stadtrat Marktbreit. "Sollte diese nach Marktsteft kommen, hat die Stadt dafür unsere Unterstützung." Unter anderem soll dies auch finanziell mit einem Betrag in unteren sechsstelligen Betrag erfolgen. Denn Marktbreit verspricht sich positive Auswirkungen von einer solchen Bildungsstätte in der Nähe.

Marktbreit verfügt nicht nur über eine günstige Infrastruktur, etwa mit dem Bahnhof, in der Stadt gibt es auch Hotels und Unterkünfte. Darüber hinaus könnten auch die Schulen der Stadt und die Kindergärten profitieren und als Nachbar von Marktsteft liegen Ökoflächen Marktbreits in der Nähe. Mit der Verwaltungsgemeinschaft steht auch eine leistungsfähige Verwaltung zur Verfügung.

Mittel und langfristig kann also die Stadt Marktbreit von einer Umweltstation in Marktsteft profitieren, war sich Hegwein sicher. Und auch bei weiteren VG-Gemeinden gebe es Überlegungen, die Station zumindest ideell zu unterstützen. Eine Entscheidung über den Stadtort soll im Kreistag am 22. Mai fallen.



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