MARKTBREIT

Marktbreit bekommt auch weiter Öko-Strom

Auch weiterhin soll N-Ergie den Strom für städtische Einrichtungen in Marktbreit liefern. Doch bei einem Punkt muss vorher noch einmal nachgehakt werden.
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Freies WLAN wird es künftig auch in Marktbreit und in Gnodstadt geben. Damit nimmt die Stadt das Angebot des Freistaats an, bezuschusste Hotspots, am Schloss und in Gnodstadt einzurichten.

Weitere Punkte der Sitzung waren:

• Wie bislang soll der Energieversorger N-Ergie weiter den Strom für die städtischen Einrichtungen in den kommenden drei Jahren liefern. Sein Angebot war das günstigste bei einer Ausschreibung. Gewählt wurde Öko-Strom, der pro Kilowattstunde 0,04 Cent teurer ist als Graustrom, der auch Energie aus Kernkraftwerken enthält. Allerdings wird beim Versorger nochmals nachgehakt, denn Ratsmitglied Werner Hundt hat recherchiert, dass andere Gemeinden, etwa Wiesentheid, ein günstigeres Angebot von N-Ergie erhalten haben.

• Die Änderung der Vorfahrtsregelung in der Kapellensteige hatte Volker Iglhaut schon in der vergangenen Sitzung bemängelt: Die nun eingerichtete Rechts-vor-Links Lösung in der Kapellensteige führe dazu, dass bergauffahrende Fahrzeuge an der Sudentenstraße und der Altenbergstraße halten müssen. Dies könnte vor allem im Winter zu Problemen führen. Die bislang geltende Vorfahrtsregelung für die Kapellensteige sollte wieder eingeführt werden. Die Verwaltung wird das nun prüfen.

• Um je 100 Meter länger sollen die geplanten Lärmschutzwände entlang der Bahn in Marktbreit werden, als dies bis zur Änderung der Lärmschutzwerte geplant war. Sollte das neue Planfeststellungsverfahren ohne größere Hürden abgeschlossen werden können, hat Bürgermeister Erich Hegwein die Hoffnung, dass mit dem Bau der Schutzwand noch während seiner Amtszeit, die bis zum Jahr 2020 läuft, begonnen werden kann.

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