TIEFENSTOCKHEIM

Markt Seinsheim: Erster Ehrenamtsempfang in der Kirchenburg

Ein großes Dankeschön richtete Bürgermeister Heinz Drosch an die Ehrenamtlichen beim Ehrenamtsempfang in der historischen Kirchenburg gerichtet.
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Lebendige Feuerwehrgeschichte
Die Gemeinde sagt Danke: Verdiente Ehrenamtliche erhielten beim ersten Ehrenamtsempfang des Marktes Seinsheim aus den Händen von Bürgermeister Heinz Dorsch (hinten rechts) und seines Stellvertreters Stefan Schwarz (hinten links) die Ehrenamtskarte. Foto: Foto: GERHARD KRÄMER

„Keine Schuld ist dringender, als die, Danke zu sagen“, hatte es der römische Philosoph und Staatsmann Cicero einst formuliert. Danke sagte deswegen auch die Gemeinde Seinsheim an ihre Ehrenamtlichen beim ersten Ehrenamtsempfang im Saal der Tiefenstockheimer Kirchenburg.

Viele waren der Einladung des Marktes Seinsheim gefolgt. „Wir wollen einfach einmal Danke sagen, Danke für ihr Engagement, für ihre Bereitschaft und ihren Einsatz für die Allgemeinheit und somit für das Wohl unserer Gemeinde“, sagte Bürgermeister Heinz Dorsch in seiner Begrüßung.

Bürger, die sich in verschiedener Art und Weise ehrenamtlich einbrächten, „sind mit ihrem Wirken und Tun das Rückgrat unserer Gesellschaft“. Sie erhielten das Gemeindeleben aufrecht und würden mithelfen, damit sich das „Rad der Allgemeinheit und Gemeinschaft“ auch drehen könne.

Ehrenamt erfordert Zeit und Kraft

Den Menschen, die sich für ihre Mitmenschen einbrächten, zollte Dorsch Respekt und Anerkennung. Denn ein Ehrenamt erfordere Zeit und Kraft, Ausdauer und Verlässlichkeit und nicht selten koste es auch Nerven. Dennoch übe jeder sein Ehrenamt freiwillig und mit Überzeugung aus. Ohne Ehrenamt würde vieles nicht so „normal ablaufen“, meinte der Bürgermeister, der als Beispiel stellvertretend für alle Feuerwehren und Rettungsdienste anführte. Dorsch schätzt, dass ein Drittel der Menschen in der Gemeinde Seinsheim ehrenamtlich tätig sind, viele seien in mehreren Organisationen gleichzeitig aktiv. Stellvertretender Bürgermeister Stefan Schwarz hat sich mit allen Vereinen in Verbindung gesetzt und gebeten, ehrenamtlich engagierte Leute zu melden. Aus den Händen von Schwarz und Dorsch gab es für diese dann die Ehrenamtskarte, die eine kleine Anerkennung für sichtbares bürgerschaftliches Engagement sein soll. Sie bietet bayernweit Vergünstigungen – natürlich auch im Landkreis Kitzingen.

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