Nordheim am Main

Mainschleifen-Shuttle künftig mit zwei Linien

Die Gemeinde Nordheim beteiligt sich weiterhin am Betrieb der Freizeitlinie. Das hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung beschlossen.
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Trotz Kostensteigerung: Die Gemeinde Nordheim wird sich bis 2022 am Betrieb der Freizeitbuslinie „Mainschleifen- Shuttle“ beteiligen. Zu diesem einstimmigen Ergebnis kam man Montagabend in der Ratssitzung, wo Bürgermeister Guido Braun zunächst über die Neukonzeption bzw. Neuaufstellung des Mainschleifenshuttle berichtete.

Demzufolge gibt es künftig zwei Linien, in der mit zwei Bussen anstatt bisher 15 nunmehr 23 Orte angefahren werden. Der Knotenpunkt bzw. Umstiegsort ist am Volkacher Busbahnhof. „Das ist eine sehr gute Geschichte“, betonte der Bürgermeister und informierte über den Saisonbeginn am Donnerstag, den 10. Mai. Am 14. Oktober enden für dieses Jahr die Fahrten der Freizeitbuslinie. Der Mehreinsatz von Bussen ist mit einer Kostensteigerung verbunden. So sind im Extremfall je Linie 60 000 Euro zu finanzieren.

Nach den Ausführungen von Braun möchten die Gemeinden mit dem Landkreis Kitzingen eine Konzession bis 2022 beantragen. Ein frühzeitiger Ausstieg ist bei einer Zuschussmittel-Kürzung seitens des Landkreises, bei einem extremen Fahrgastrückgang auf der Gesamtlinie oder bei einer unrealistischen Kostenentwicklung vorzeitig möglich, betonte der Bürgermeister. Er teilte mit, dass nach Abrechnung der Landkreis-Förderung in Höhe von 50 Prozent künftig seitens der Gemeinde Nordheim ein Mehrbetrag in Höhe von 602 Euro und somit 2621 Euro jährlich zur Verfügung gestellt werden müssen.

Die weiteren Punkte im Gemeinderat:

Im Zuge der Straßenbaumaßnahmen in der Kindergarten- und Kreuzbergstraße sowie der Lang-, Schul- und Pfarrgasse werden neue Leuchtkörper installiert. Bürgermeister Braun legte in diesem Zusammenhang zwei Angebote der Main-Donau-Netzgesellschaft vor. Insgesamt sollen 18 Lampen an verschiedenen Standorten montiert werden. Bei der Gegenüberstellung der beiden Offerten sprachen sich die Räte für die Anschaffung der etwas moderneren Leuchtkörper, nämlich der „City-Light“ aus. Verbunden ist diese Entscheidung mit Mehrkosten in Höhe von zirka 2000 Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 40 000 Euro.

Erneut ein Bestandteil der Ratssitzung waren auch die Aktivitäten im Zusammenhang mit der 1100- Jahrfeier der Gemeinde Nordheim. So plant die Kommune einen Erlebnisweinberg zu errichten. Da es nun laut Braun eine Förderzusage gibt, hat die Gemeinde die Planungskosten durch das Würzburger Architektenbüro Röschert eingeholt. Dem Angebotspreis der Objektplanung in Höhe von 8300 Euro wurde zugestimmt. Wie Braun mitteilte, soll der Erlebnisweinberg am Samstag, 28. April, um 14 Uhr durch Abt Michael Reepen offiziell eingeweiht werden.

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