Kitzingen

Gesundheit und ein friedvolles Miteinander

Was sich Persönlichkeiten aus dem Landkreis für das neue Jahr wünschen
Artikel drucken Artikel einbetten
Heute Abend werden sie wieder in den Himmel geschossen: Mit den Silvesterraketen sind auch Wünsche für das Neue Jahr verbunden. Die Redaktion dieser Zeitung wünscht allen Lesern, dass möglichst viele Wünsche auch in Erfüllung gehen werden. Foto: Foto: Hans Will
+5 Bilder

Landkreis Kt

Das neue Jahr steht in den Startlöchern. Höchste Zeit, vorauszublicken. Höchste Zeit, ein paar Wünsche zu formulieren. Damit das Jahr 2019 vielleicht noch ein wenig besser wird als das Jahr 2018. Wir haben Persönlichkeiten aus dem Landkreis Kitzingen gefragt, was sie sich für das neue Jahr vor allem wünschen.

Wilfried Distler,

Geschäftsstellenleiter des BBV in Kitzingen: „Ich wünsche mir, dass der Verbraucher die Arbeit der Landwirte, Winzer und Gärtner wieder mehr schätzt, und diese nicht als selbstverständlich ansieht. Sie arbeiten tagtäglich hart, um uns alle mit guten und wertvollen Lebensmitteln zu versorgen. Weiterhin wünsche ich mir ein Ende ideologischer Debatten zu vielen Themen und eine Rückkehr zur sachorientierten Diskussion. Nach dem außergewöhnlichen Trockenjahr 2018 hoffe ich auf ein ausgeglichenes Wetterjahr 2019. Ich wünsche allen Gesundheit und Erfolg für das Jahr 2019.“

Siegfried Müller,

Oberbürgermeister von Kitzingen: „Das Wichtigste ist Gesundheit, für meine Familie und auch für mich, dass ich mich wieder zu 100 Prozent meinen Aufgaben als Stadtoberhaupt widmen kann. Ich wünsche mir, dass die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Stadtrat trotz der bevorstehenden Kommunalwahlen erhalten bleibt. Ein weiterer Wunsch ist, dass ideologischer sowie religiöser Fanatismus nicht immer mehr Menschen in Kriege treibt und dass Menschen aufgrund von Ignoranz und Gier Anderer nicht länger Hunger leiden müssen. Uns allen wünsche ich mehr Zufriedenheit.“

Tamara Bischof,

Landrätin: „2019 soll so erfolgreich weitergehen wie 2018 zu Ende gegangen ist. Ich wünsche mir, dass wir alle unsere Vorhaben, wie die Einrichtung des Pflegestützpunktes, die Sanierung unserer Berufsschule, die Planungen für unsere Umweltstation und unsere vielen weiteren Investitionen in die Infrastruktur, sehr gut umsetzen und wir unser Kitzinger Land wieder ein Stück nach vorne bringen. Für unsere Bürgerinnen und Bürger wünsche ich mir Gesundheit, Zufriedenheit und das Quäntchen Glück, das zum Gelingen vieler Vorhaben immer dazugehört.“

Dekan Hanspeter Kern:

Für das neue Jahr erbitte ich von Gott weiter Gesundheit, sie ist ein sehr hohes Gut. Ich wünsche mir, dass wir alle in Familie, Freizeit und Beruf, in Wirtschaft und Wissenschaft, Bildung und Medien uns im offenen Austausch einsetzen für ein friedvolles Miteinander und immer neu Verständigung suchen zwischen den unterschiedlichen Ansichten, Kulturen und Religionen. Die Bewahrung der Schöpfung und eine verantwortliche Klimapolitik weltweit bleiben eine große Aufgabe für die Zukunft.

Von jenen, die die Weichen stellen in der Politik wünsche ich mir, dass sie sich beharrlich, mit all ihren Möglichkeiten und mit Phantasie dafür einsetzen, dass die Schere zwischen Wohlhabenden und jenen am Existenzminimum bei uns, aber auch weltweit nicht immer weiter auseinander geht. Dazu braucht es Hilfsbereitschaft und auch die Bereitschaft, Opfer zu bringen. Nicht zuletzt wünsche ich mir, dass der Glaube an Gott und die Achtung der Würde aller Menschen das Fundament unserer Gesellschaft bleiben mögen.“

Barbara Becker,

Landtagsabgeordnete (CSU): „Im Jahr 2018 habe ich mehrere Freundinnen zu Grabe getragen, an denen sich der Krebs wirklich „ausgetobt" hat. Wenn ich mir wirklich etwas wünschen dürfte, wäre es also Gesundheit. Für meinen krebskranken Vater und alle anderen Schwerkranken. Mich beeindruckt der Satz: 'Gott würde seine eigene Schöpfung verachten, wenn er uns durch Gebet erreichen ließe, wozu er uns Kraft und Verstand gegeben hat'. Wenn wir in der Gesellschaft zusammenhalten, können wir durch Kraft und Verstand viel erreichen. Dazu will ich auch 2019 gerne beitragen.“

Dekan Göttke und Landtagsabgeordneter Christian Klingen (AfD) haben auf unsere Anfragen leider nicht geantwortet.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren