SULZFELD

Sulzfelder Erfolgsgeschichte

Die erste Sulzfelder Kellernacht ist schon Wochen vor der Veranstaltung ausverkauft.
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Sie stoßen auf einen fröhlichen Abend an: Alexandra Brandl, Christiane Jansen, Kerstin Süßmeier, Bernd Moser, Stefan Schiebel, Katharina Hampe-Weydt und Bärbel Faschingbauer haben die erste Sulzfelder Kellernacht zusammen mit anderen Helfern organisiert. Foto: Foto: Ralf Dieter

Der Erfolg hat sie selbst am meisten überrascht. Die Premiere ist ausverkauft. Wochen bevor der Startschuss fällt.

An diesem Samstag findet die erste Sulzfelder Kellernacht statt. Von 19 bis 24 Uhr werden fünf Bands in fünf Kellern spielen. Zeitversetzt. Immer 30 Minuten lang. Die Besucher können von Keller zu Keller laufen und ganz unterschiedliche Musikstile genießen.

„Natürlich soll auch

getanzt werden.“

Bärbel Faschingbauer, HOV-Vorsitzende

Katharina Hampe-Weydt hat die Idee aus Seinsheim mitgebracht. „Und alle waren gleich dabei“, freut sie sich. Vor zehn Monaten begannen die Vorbereitungen, Kellerbesitzer und Bandmitglieder wurden angesprochen. Viel Überzeugungsarbeit mussten die Mitglieder des Heimat- und Ortsverschönerungsvereins (HOV) nicht leisten. Die Weingüter Franz Streng, Brennfleck und Vollert sagten schnell zu. Der Rathauskeller und der private Keller Hampe/Jansen waren auch gleich dabei. In Ersteren gibt es Weine der beteiligten Weingüter, in Letzterem fließt auch Bier. Natürlich gibt es auch antialkoholische Getränke und genug zu essen.

„Jetzt stehen wir natürlich unter einem gewissen Erfolgsdruck.“
Bernd Moser, HOV-Vorsitzender

Bei den Bands half die gute Vernetzung mit Musikern aus der Region. Mit „Church Street 10“, „Lost in Tunes“, Michael Fahrmeier, den „Soundchexx“ und dem „Kleinen Saisonorchester“ ist eine große musikalische Vielfalt garantiert. Von A-Cappella über Folk bis hin zu Funk und Soul reicht die Palette. „Natürlich soll auch getanzt werden“, wünscht sich Bärbel Faschingbauer vom HOV. Auch deshalb hat der Verein die Zahl der Tickets begrenzt. 600 Stück zu je 14 Euro sind online und in einigen Vorverkaufsstellen angeboten werden. „Wir sind vom Erfolg überrannt worden“, sagt Faschingbauer. Ende August war die erste Sulzfelder Kellernacht bereits ausverkauft.

„Viele Einheimische werden kommen“, weiß Bernd Moser vom HOV. Aber auch Gäste von weiter weg haben sich angekündigt. „Jetzt stehen wir natürlich unter einem gewissen Erfolgsdruck“, sagt Moser und lächelt. Dank der vielen Helfer ist er guter Dinge, dass die Premiere reibungslos über die fünf Bühnen gehen wird. Etwa 300 Mitglieder hat der HOV. Die Hälfte dürfte in die Organisation und Durchführung eingebunden sein, schätzt Faschingbauer. Mit dem Weihnachtsmarkt steht die nächste Herausforderung schon kurz bevor. „Der bindet natürlich auch Kräfte.“

Zunächst einmal gilt die volle Konzentration allerdings der ersten Sulzfelder Kellernacht. „Wir wollen damit das kulturelle Leben im Ort um einen weiteren Aspekt bereichern“, erklärt Faschingbauer. Eine Idee, die schon vor der Durchführung begeistert angenommen worden ist. Ob es angesichts der Resonanz eine Wiederholung geben wird, eventuell in größerem Rahmen? Bernd Moser zuckt die Achseln. Eine Nachbesprechung ist bereits anberaumt. Dann wird man weitersehen. Die Nachfrage sei ganz offensichtlich da, und Keller gebe es in Sulzfeld genug. „Aber in vielen gärt gerade der Traubensaft.“

Wann? Samstag, 26. Oktober, von 19 bis 24 Uhr.

Wo: In fünf Sulzfelder Kellern.

Kosten: 14 Euro.

Karten: Ausverkauft.

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