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SCHWARZACH/ROM

Große Vorfreude auf den Papst und auf Rom

Die Vorfreude ist groß. Und das ist auch kein Wunder: Rom ist immer eine Reise wert. Und in dieser Konstellation erst Recht.
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Am Petersplatz wird am 5. August die Papstaudienz für die deutschen Ministranten stattfinden. Dann werden tausende Jugendlicher dem Papst zujubeln. Foto: Foto: Mathias Wiedemann
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Die Vorfreude ist groß. Und das ist auch kein Wunder: Rom ist immer eine Reise wert. Und in dieser Konstellation erst Recht.

Rund 48 000 Ministranten aus Deutschland werden Anfang August in Rom erwartet. Etwa 2 000 von ihnen kommen aus der Diözese Würzburg. 17 aus Schwarzach.

Alle vier Jahre findet die Ministrantenwallfahrt nach Rom statt. Annette Günther war schon zwei Mal dabei. Sie betreut die Ministranten in Schwarzach und denkt gerne an die Fahrten zurück. „Wenn sich alle an einem Ort treffen, dann ist das fantastisch“, erzählt sie. „Es werden Lieder angestimmt und man fühlt sich wie in einer großen Gemeinschaft.“

Der Petersplatz ist groß genug, um so eine Menge aufzunehmen. Am 5. August werden die rund 48 000 Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit ihren Betreuern dort den Nachmittag und Abend verbringen. Um 16.30 Uhr startet das Vorprogramm zur Papstaudienz und um 18 Uhr wird Papst Franziskus den Ministranten begegnen. Eine Begegnung, auf die sich die Schwarzacher Ministranten Florian und Simon ganz besonders freuen. Am Nächsten kommt Andreas dem Papst. Er hat das große Los gezogen – und das sprichwörtlich. Andreas darf im großen Ministrantenchor mitsingen, der bei der Audienz singen wird. Die rund 300 Sänger sind im Vorfeld ausgelost worden.

Alle Ministranten ab 13 Jahren dürfen mit nach Rom fahren. Vor ungefähr einem Jahr hat Günther das erste Mal Werbung für die Fahrt gemacht. „Es wären noch mehr mitgefahren“, erzählt sie. „Aber Anfang August sind halt viele schon im Urlaub.“

Am 3. August geht es nachmittags mit dem Bus los, Rückkunft ist am 9. August. „Es bleibt genug Zeit für Besichtigungen“, sagt Annette Günther. Mit drei weiteren Betreuern wird sie die Schwarzacher Ministranten begleiten. „Wir richten uns ganz nach den Wünschen der Kinder“, sagt sie. Langeweile wird ganz sicher nicht aufkommen. Denn die Kinder haben genug Wünsche. Den Petersdom möchte sich Johanna unbedingt anschauen, während sich Nicolas aufs Colosseum und auf den Vatikan freut. Simon will sich dort unbedingt den Friedhof anschauen. Auch Yannick war noch nie in Rom. Er würde sich am liebsten alles anschauen. So viel Zeit bleibt dann doch nicht. „Aber wir haben schon genug Freiraum“, versichert Annette Günther.

Feste Termine sind neben der Papstaudienz ein Gottesdienst mit dem Würzburger Bischof Hofmann in der Kirche Sant' Ignazio sowie ein „Blind Date“, ein Treffen mit anderen Diözesen aus Deutschland. „Da wissen wir auch noch nicht genau, was passieren wird“, sagt die Betreuerin. Während des Gottesdienstes oder während der Audienz will sie Gebetszettel abgeben, die sie in den letzten Wochen und Monate in den Gotteshäusern der Pfarreiengemeinschaft ausgelegt hatte. „Die Menschen konnten ihre Anliegen notieren, die wir nach Rom bringen“, erklärt sie.

Untergebracht sind die Schwarzacher zusammen mit 300 anderen Ministranten und Betreuern in einem Kongresszentrum, das rund 14 Kilometer außerhalb Roms liegt. In der Stadt werden die Ministranten aus der Diözese Würzburg gut zu erkennen sein. Sie tragen rote Mützen mit dem Logo der Ministrantenarbeit im Bistum und silbergrau-blaue Pilgertücher. Diese Tücher sind gleichzeitig Eintrittskarten zur Audienz. Und auf die freuen sich die Schwarzacher Ministranten am meisten.

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