OBERNBREIT

Lohnender Widerstand

Der Widerstand hat sich rentiert: Das Kernwegenetz wird nun so ausgebaut, wie es Wunsch des Obernbreiter Gemeinderats ist.
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Dreifach-Fest in Obernbreit: 750 Jahre, Kreisheimattag und die Gewerbeausstellung Obernbreit erleben lockten am Sonntag nach Obernbreit. Der ökumenische Festgottesdienst stand am Anfang. Foto: Sebelka

Der Widerstand hat sich rentiert: Nachdem der Obernbreiter Gemeinderat im November vergangenen Jahres gegen den Wegfall eines Teiles des Kernwegenetzes rund um den Ort mit Stimmverweigerung gegen das Gesamtkonzept der ILEK südlichers Maindreieck gedroht hatte, wurde die Umfahrungsmöglichkeit Obernbreits mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen wieder in die Planung aufgenommen. Am Mittwoch stimmten die Räte denn auch der Gesamtplanung zu.

Weitere Punkte waren:

• Da sollte der neue Kommunalschlepper Obernbreits noch vom Winterdienst geschont werden, da brannte das Fahrzeug – vermeintlich. Denn eine defekte Allradbremse war heißgelaufen, kokelte vor sich hin und konnte schnell gelöscht werden. Der Schaden: gut 3000 Euro.

• Eiseskälte von Minus 15 Grad und dann auch noch ein Wasserrohrbruch im Birkenweg. Der Schaden konnte trotzdem schnell behoben werden. Kosten: rund 1600 Euro.

• Grünland am Ickbach könnte zu zwei kleineren Weihern umfunktioniert werden. So zumindest eine Bauvoranfrage, die den Räten am Mittwoch vorlag. Den Räten und der unteren Naturschutzbehörde gefiel das, denn „Bäche haben wir viele, aber solche Wasserflächen könnten wir mehr brauchen“, sagte Bürgermeister Bernhard Brückner.

• Mit einem Eigenbeitrag von rund 3000 Euro könnte Obernbreit eine Solartankstelle bekommen – natürlich wird das weiter verfolgt.

• Eine neue UMTS und LTE Funkstation wird demnächst die Mobilfunkversorgung des Ortes verbessern.

• Die Studie zu neuen Baugebieten ist fast fertig und könnte in der nächsten Ratssitzung am 22. März vorgestellt werden.

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