KITZINGEN

Licht-, Kraft- und Wasserwerke ehren treue Mitarbeiter

Neben Ehrungen gab es Verabschiedungen bei den Kitzinger Licht-, Kraft- und Wasserwerken (LKW). Auch der Geschäftsführer geht in den Ruhestand.
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LKW-Geschäftsführer Marez Zelezny (vorne von links) ehrte Manfred Winter, Gerhard Gaßner, Hans Heilein und Ernst Haubner für 40 Jahre sowie (hinten von links) Claus Oppenländer für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit. In den Ruhestand verabschiedete wurden Willi Rückert, Herbert Linz und Friedrich Mann.Foto: Hartmut Hess

„25 oder 40 Jahre in der Energieversorgung, das spricht für Leidenschaft und Engagement der Mitarbeiter und ein gutes Betriebsklima beim Arbeitgeber.“ Das sagte Marek Zelezny, neuer Chef der Kitzinger Licht-, Kraft- und Wasserwerke (LKW), bei der Jubilarehrung am Dienstag. Sein Vorgänger Peter Tiefenthaler zeichnete Gerhard Gaßner, Ernst Haubner, Hans Heilein und Manfred Winter für 40 Jahre, sowie Claus Oppenländer für 25 Jahre in der LKW, aus.

Gerhard Gaßner

Gerhard Gaßner war 1976 zur LKW gestoßen und übernahm als gelernter Bürokaufmann viele Aufgaben und ab 1990 für die gesamten Personalabrechnung. „Sie haben die Verantwortung dafür, dass über 200 Mitarbeiter und Rentner pünktlich ihre Vergütungen auf dem Konto haben“, sagte Zelezny. Der Kitzinger war viele Jahre Ausbilder für die kaufmännischen Auszubildenden und im IHK-Prüfungsausschuss tätig.

Ernst Haubner

Der Energieanlagenelektroniker Ernst Haubner kümmerte sich um Erdverkabelungen, erhielt 1988 den Meisterbrief als Elektroinstallateur und wurde mit dem Zählerwesen beauftragt. Die Aufgabe in der Netzleiststelle war aufwändig, daneben stand der Willanzheimer seit fast 30 Jahren für Bereitschaftsdienste zur Verfügung.

Hans Heilein

Hans Heilein startete als Gas- und Wasserinstallateur, arbeitete im Rohrleitungsbau, drückte später die Schulbank und durfte sich ab 1987 Rohrnetzmeister nennen. Seit 1991 ist der Markt Einersheimer in der technischen Verwaltung, Projektierung und Überwachung und zusätzlich im Bereitschaftsdienst im Einsatz.

Manfred Winter

Ebenfalls den Beruf des Gas- und Wasserinstallateurs ergriff Manfred Winter, der sich zunächst um Hausinstallationen kümmerte. 1985 legte er seine Meisterprüfung ab. Ihm wurde die Leitung der Wasser-Zählerabteilung übertragen und der in Sommerach wohnende Winter leistet fast 30 Jahre Bereitschaftsdienste, seit 2007 als Leiter vom Dienst.

Dank und Anerkennung

Der neue Geschäftsführer sprach dem Quartett ebenso Dank und Anerkennung aus, wie Claus Oppenländer, der dem Unternehmen ein Vierteljahrhundert die Treue hält. Für den Gas- und Wasserinstallateur ist die Installationsabteilung sein Aufgabengebiet, wegen seiner Fachkenntnisse wird er bei Großprojekten eingesetzt. Der Kitzinger hat Weiterbildungslehrgänge absolviert wird im Bereitschaftsdienst eingesetzt.

Ab in den Ruhestand

Mit dem scheidenden Geschäftsführer Peter Tiefenthaler ging noch ein Trio in den Ruhestand. Der Prichsenstädter Herbert Linz war 47 Jahre in der LKW, wobei er viele Tätigkeiten im Innen- und Außendienst ausgefüllt hatte. Im Jahr 1971 begann Friedrich Mann seine LKW-Laufbahn mit der Lehre zum Industriekaufmann. Er kam auf 45 Betriebsjahre mit den Schwerpunkten Kunden-Akquise und Verbrauchsabrechnung. Der Mainbernheimer Willi Rückert war in anderen Unternehmen tätig, ehe der Schweißer 1979 zur LKW kam und später an fast allen Erschließungsmaßnahmen des LKW-Netzes im Landkreis beteiligt war.

Erfahrung wird fehlen

„Sie weisen zusammen nahezu 150 Jahre Betriebszugehörigkeit auf und haben einen immensen Erfahrungsschatz, der uns künftig nicht mehr zur Verfügung steht“, sagte Marek Zelezny zum Abschied.

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