Marktbreit

Leserforum: So darf man nicht miteinander umgehen

Der Schuss ging nach hinten los, meint eine eine Leserin zum Artikel „Zerwürfnis auf offener Bühne“. Es geht um einen Namen für das Marktbreiter Gymnasium.
Artikel drucken Artikel einbetten

Zum Artikel „Zerwürfnis auf offener Bühne - Neuer Name für Marktbreiter Gymnasium: Präsentation geht in die Hose“ (25./26. Juli 2017.

Da darf man sich nicht wundern, wenn der Schuss nach hinten losgeht. In diesem Fall muss ich Bürgermeister Erich Hegwein, in dem Fall auch Kreisrat, recht geben und beipflichten, dass es befremdlich ist, dass Schulleiter Friedhelm Klöhr nicht im Vorfeld mit ihm über einen neuen Schulnamen gesprochen hat. Den Unmut kann man durchaus verstehen und auch nachvollziehen.

Darüber hätte vorab in einem klärenden, guten Gespräch informiert und auch diskutiert werden können. Auch wenn es nicht Klöhrs Absicht war, so darf man nicht miteinander umgehen. Das nenne ich vor vollendete Tatsachen stellen und überrumpeln zugleich.

Übrigens: Den Vorschlag von Redakteur Frank Weichhan das Gymnasium „Alois-Alzheimer-Gymnasium“ zu nennen, finde ich sehr gut. Alois Alzheimers Geburtshaus steht in Marktbreit. Dort ist er auch anfangs zur Schule gegangen. Er studierte Medizin in Würzburg und ist ein weltweit bekannter Arzt, Psychiater und Neuropathologe. Zumal gibt es auch im Neubaugebiet in Marktbreit eine Alois -Alzheimer-Straße und zu guter Letzt würden wir noch das Gymnasium als Alois-Alzheimer-Gymnasium haben.

Wir können froh und stolz sein, eine so anerkannte Kapazität in Marktbreit gehabt zu haben. Ohne seine Entdeckungen wäre der Stand der Forschung nicht so weit.

Andrea Reitz, 97340 Marktbreit



Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.