SOMMERACH

Leserforum: Großer Schaden für die Region

Zum Artikel „Die Pläne für die Au sind auf dem Weg – Firma LZR bekam für umstrittenes Sandabbauprojekt Preis der Gesteinsindustrie“ vom 11. März:
Artikel drucken Artikel einbetten
Hingucker am Altmain: Der Blick von den Höhen über Köhler zeigt die Nordheimer Au, wo in Teilen der Landschaft das geplante und höchst umstrittene Sand- und Kiesabbaugebiet entstehen soll. Ein Naturschutzgutachten der Kitzinger Firma LZR beleuchtet den Zustand des Areals, das bis zu neun Hektar groß sein könnte. Foto: Foto: Hanns Strecker

Zum Artikel "Die Pläne für die Au sind auf dem Weg - Firma LZR bekam für umstrittenes Sandabbauprojekt Preis der Gesteinsindustrie" vom 11. März:

Autsch, hier lässt sich ein Unternehmen, zeitgleich mit einem höchst umstrittenen Genehmigungsantrag auf Sand,- und Kiesabbau, vom eigenen Interessenverband auszeichnen. Dass der Mitinhaber der Firma LZR auch Mitglied des Beirats des Laudators, des Bundesverbandes mineralischer Rohstoffe ist, hat noch ein „Gschmäckle“ obendrauf.

Von der „Begeisterung“ darüber, dass auch die ökologisch wertvollen Auen entlang des Altmains von diesem Unternehmen beglückt werden sollen, wird sich die verantwortliche Genehmigungsbehörde hoffentlich nicht blenden lassen, denn dies würde der gesamten Region großen Schaden zufügen. Was die in Aussicht gestellten „beeindruckenden Synergieeffekte wie Naturschutz, Naherholung und Naturerlebnis“, angeht, böte sich zunächst einmal der gesamte Bereich um das Hörblacher Schürfgebiet an.

Ein schon seit Jahren versprochenes Naherholungsgebiet, sich selbst überlassen und ohne jeden erkennbaren Charme. Kurzum: die Mainschleife ist bereits ausreichend befriedet durch Sandabbau der Firma LZR. Hier sollte stattdessen, dem Zeitgeist entsprechend, dem Schutz der Bienen gehuldigt werden. Hierfür ist unter anderem der Erhalt des Obstbaumbestandes dringend notwendig.

Rike Schwab
97334 Sommerach

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.