MÜNSTERSCHWARZACH

Lernen lernen und Erste Hilfe

Samstags in die Schule? Auf den ersten Blick wird das bei den meisten Schülern auf wenig Gegenliebe stoßen.
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„Kopf überstrecken“: Lehrerin Barbara Gramlich erklärte die Herz-Lungen-Wiederbelebung beim Erste-Hilfe-Kurs des Münsterschwarzacher Egbert-Gymnasiums am Projekttag. Foto: Foto: REINHARD KLOS

Samstags in die Schule? Auf den ersten Blick wird das bei den meisten Schülern auf wenig Gegenliebe stoßen. Wenn es aber nur ein einziger Samstag ist, wenn es keinen herkömmlichen Unterricht gibt, sondern projektbezogen gearbeitet wird, wenn auch die Eltern miteinbezogen werden, dann sieht die Sache anders aus.

Seinen Schulsamstag am vergangenen Wochenende wertet das Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach in einer Mitteilung an die Presse als Erfolg. „Nachgeholt“ wurde ein Ferientag, den die Schule zusätzlich eingelegt hatte. Der vorangegangene Freitag wurde für die Projektarbeit hinzugenommen.

In der fünften Jahrgangsstufe gab es ein Methodentraining zum Thema „Lernen lernen!“ Hinzu kam am Samstag eine Einheit zum Aufbau von Selbstbewusstsein.

Bei den Fünft- und Sechstklässlern waren auch die Eltern eingeladen. In der sechsten Jahrgangsstufe ging es darum, Chancen und Gefahren der neuen Medien kennenzulernen. Neben der Möglichkeit zur Informationsbeschaffung im Internet ging es auch um Cybermobbing.

In der siebten Jahrgangsstufe fand eine Kooperation von Geographie und Religion statt. Im Mittelpunkt stand die Bewahrung der Schöpfung, exemplarisch gezeigt an den Problemen Verschmutzung und Überfischung der Weltmeere.

Während sich der achte Jahrgang mit der Alkohol- und Drogenprävention auseinandersetzte, absolvierten die neunten Klassen einen Erste-Hilfe-Kurs, den die Schüler auch für den Führerschen brauchen.

Die zehnte Jahrgangsstufe vertiefte zum einen die Epoche der Aufklärung, zum anderen bereitete sie sich auf den Jugendkreistag vor.

In der Oberstufe wurden Seminararbeiten präsentiert. Die Zwölftklässler stellten die Ergebnisse ihrer Arbeiten vor, mit denen sie sich ein Jahr lang beschäftigt hatten. Die Elftklässler waren das „Publikum“ und erhielten somit einen Vorgeschmack von dem, was sie im nächsten Jahr an gleicher Stelle leisten müssen.

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