MARKTSTEFT

Leerstände und Parken als Problem

Sommerinterview mit den Bürgermeistern: Heute dreht sich alles um Marktsteft, wo Thomas Reichert vor drei Jahren gewählt wurde - und er gerne zum Main geht.
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Bürgermeister Thomas Reichert und Marktsteft
Blick auf die „Skyline“ von Marktsteft von der gegenüberliegenden Main-Seite zwischen Sulzfeld und Segnitz. Foto: Foto: Daniel Peter
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Willkommen zum Sommerinterview! Wir haben den Bürgermeistern im Landkreis zehn Fragen gestellt, die im Laufe der nächsten Wochen nach und nach veröffentlicht werden. Heute dreht sich alles um Marktsteft, wo Thomas Reichert (Foto: Fotostudio Schönherr/Mader) vor drei Jahren gewählt wurde.

Frage: Die erste Hälfte der Wahlperiode ist vorbei – worüber freuen Sie sich besonders?

Thomas Reichert: Über das bisher Erreichte und das gute Miteinander im gesamten Stadtrat.

Welche Projekte packen Sie bis 2020 in Ihrer Gemeinde noch an?

Reichert: Beide Kläranlagen, Kreuzung der Staatsstraße 2271, Schule und Kindergarten.

Was steht direkt nach der Sommerpause an?

Reichert: Gewerbe- und Baugebiete weiter voranbringen.

Ihr Lieblingsplatz in Ihrem Ort?

Reichert: Das ehemalige Kleidergelände am Main.

Gibt es etwas, das Sie an Ihrem Ort stört?

Reichert: Leerstände der Gebäude und die Parksituation.

Wie steht es um die Finanzen der Gemeinde?

Reichert: Derzeit ist die Lage angespannt.

Die Probleme vieler Gemeinden sind die Landflucht, fehlende Arbeitsplätze, Ärztemangel, verlassene Häuser oder marode Straßen. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Reichert: Die gleichen bzw. ähnliche Probleme hat auch die Stadt Marktsteft.

Was macht Ihnen an Politik Spaß?

Reichert: Netzwerken, Brücken bauen im Umgang mit Menschen.

Welche Eigenschaften braucht ein Bürgermeister auf jeden Fall?

Reichert: Rückgrat und Konsequenz.

Stehen Sie 2020 bei den Wahlen noch einmal zur Verfügung?

Reichert: Selbstverständlich.

Bürgermeister im Interview

Die Bürgermeister im Landkreis haben Halbzeit in der Wahlperiode. Zeit für ein Zwischen-Fazit: Nach und nach werden in den kommenden Wochen alle Bürgermeister des Landkreises zum „Sommer-Interview“ gebeten. Wie fällt Ihre Bilanz aus? Was haben Sie als nächstes vor? Die Frage bleiben immer gleich, die Akteure wechseln.

Den Auftakt machte Gerhard Schenkel (Sulzfeld), der dienstälteste Bürgermeister im Landkreis. Heute stellt sich der Marktstefter Bürgermeister Thomas Reichert (CSU) den Fragen. (fw)

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