SOMMERACH

„Laster nicht durch Sommerach“

Auch im Sommeracher Gemeinderat kam der geplante Sand- und Kiesausbau in der „Nordheimer Au“ zur Sprache.
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Auf Kante: Auf der Staatsstraße zwischen Tiefenstockheim und Willanzheim fuhr dieser Lkw genau an der Ackerkante entlang. Sommerach möchte diese Fahrzeuge möglichst nicht durch den Ort fahren sehen. Foto: Rudi Krauß

Auch im Sommeracher Gemeinderat kam der geplante Sand- und Kiesausbau in der „Nordheimer Au“ zur Sprache.

Die Gemeinde war zur Stellungnahme hinsichtlich der wasserwirtschaftlichen Genehmigung durch die Kitzinger Firma LZR aufgefordert, die im Nachbarort Kies abbauen möchte. Bürgermeister Henke verwies darauf, dass im Zuge des geplanten Projektes 500 Tonnen Material täglich abgefahren werden müssen.

Hinsichtlich des Hochwasserschutzes und der verkehrlichen Erschließungen fordert die Gemeinde Sommerach den Nachweis, dass keine Verschlechterung eintritt. Es müsse außerdem gewährleistet werden, dass eine Abfuhr über die Kreisstraße KT 29 in Richtung Sommerach und damit durch die Ortsdurchfahrt nicht in Frage kommt, so der Beschluss der Gemeinderäte.

Außerdem ging es im Gemeinderat um diese Themen:

• Mit einstimmigem Beschluss erhielt die Stammheimer Firma Weißenseel den Auftrag zur Herstellung des Pfasteroberbelages in der Volkacher Straße für insgesamt rund 10 200 Euro.

• Zugestimmt wurde der Parkplatzbefestigung an der Schwarzacher Straße, die die Firma Tiefbau Müller aus Gerolzhofen wahrnehmen wird.

• Mit der Neuerteilung der wasserwirtschaftlichen Erlaubnis für den Beregnungsverband Sommerach besteht unter Einhaltung der Auflagen des Wasserwirtschaftsamtes Würzburg Einverständnis.

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