LANDKREIS KITZINGEN

Landkreis-ÖDP besucht Europa-Parlament

Der ÖDP-Kreisverband Kitzingen hat das EU-Parlament in Brüssel besucht. In einer Stellungnahme mischen sich kritische und positive Stimmen.
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Landkreis-ÖDP besucht Europa-Parlament
Der ÖDP-Kreisverband Kitzingen hat das EU-Parlament in Brüssel besucht. Eingeladen hatte der EU-Parlamentarier der Öko-Partei, Klaus Buchner. Allen voran die Kitzinger Bundestagsdirektkandidatin Karolin Hildner gewann dabei viele direkte Einblicke in die Mechanismen des oft undurchsichtigen EU-Apparats, heißt es in einer Pressemitteilung. Hildner kommt zum Ergebnis, dass die Europäische Union erhebliche Reformen brauche, wenn sie nicht vollends das Vertrauen der Bevölkerung verliere wolle. Sorgen bereitet Stadt- und Kreisrat Jens Pauluhn das weitere Streben zur Privatisierung von Teilen der Infrastruktur und der kommunalen Daseinsversorgung. Kopfschütteln habe insbesondere nicht nur das Demokratiedefizit in der EU hervorgerufen, sondern auch der Einfluss von Wirtschaftslobbyisten auf Entscheidungen. Dabei gebe es auch Gründe, stolz auf das Erreichte zu sein, wird der stellvertretende ÖDP-Kreisvorsitzende Martin Tröge in der Mitteilung zitiert. Schließlich wurde durch die EU nach den Grauen des Zweiten Weltkriegs gemeinsam ein friedliches, demokratisches und wohlhabendes Europa geschaffen. Foto: Simone Lettenmayer Foto: Foto: Simone Lettenmayer
Der ÖDP-Kreisverband Kitzingen hat das EU-Parlament in Brüssel besucht. Eingeladen hatte der EU-Parlamentarier der Öko-Partei, Klaus Buchner. Allen voran die Kitzinger Bundestagsdirektkandidatin Karolin Hildner gewann dabei viele direkte Einblicke in die Mechanismen des oft undurchsichtigen EU-Apparats, heißt es in einer Pressemitteilung. Hildner kommt zum Ergebnis, dass die Europäische Union erhebliche Reformen brauche, wenn sie nicht vollends das Vertrauen der Bevölkerung verliere wolle. Sorgen bereitet Stadt- und Kreisrat Jens Pauluhn das weitere Streben zur Privatisierung von Teilen der Infrastruktur und der kommunalen Daseinsversorgung. Kopfschütteln habe insbesondere nicht nur das Demokratiedefizit in der EU hervorgerufen, sondern auch der Einfluss von Wirtschaftslobbyisten auf Entscheidungen. Dabei gebe es auch Gründe, stolz auf das Erreichte zu sein, wird der stellvertretende ÖDP-Kreisvorsitzende Martin Tröge in der Mitteilung zitiert. Schließlich wurde durch die EU nach den Grauen des Zweiten Weltkriegs gemeinsam ein friedliches, demokratisches und wohlhabendes Europa geschaffen. Foto: Simone Lettenmayer

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