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Kulturnotizen: Europatag, Aquarellkurs und eine Ausstellung

Die Freiheiten, die die EU gebracht hat, werden in Marktbreit gefeiert. Auf dem Schwanberg wird gemalt und in Markt Einersheim wird mit Musik eine Ausstellung eröffnet.
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Europatag, Aquarellkurs und eine Ausstellung
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Das Partnerschaftskomitee Fléac-Marktbreit lädt an diesem Freitag, 5. Mai, zur Feier des Europatags um 17.15 Uhr auf den Schlossplatz in Marktbreit ein. „Ähnlich wie die Bürgerinitiative Pulse of Europe wollen wir uns zu den Werten bekennen, für die Europa steht“, so die Mitteilung der Marktbreiter Präsidentin Maria Luise Thein an die Presse. Erinnert wird an die Freiheiten, die die Europäische Union gebracht hat, unter anderem bei Reisen oder bei Arbeits- und Aufenthaltserlaubnissen oder bei Gewerbeerlaubnissen. Diese zu bewahren, dafür treten auch Marktbreiter ein; die Stadt hat 1986 mit Fléac aus dem westfranzösischen Departement Charente einen Partnerschaft besiegelt.

Aquarellkurs auf dem Schwanberg

Vom 16. bis 18. Juni findet wieder ein Aquarellkurs mit Maria Theresia von Fürstenberg auf dem Schwanberg im Geistlichen Zentrum statt. Dieser Kurs möchte Anfänger und Fortgeschrittene dazu einladen, die Aquarellmalerei neu zu entdecken oder sich darin zu üben. Eingeübt wird eine Sichtweise, um Wesentliches wahrzunehmen und erlernt wird die Handfertigkeit in der Maltechnik des Aquarellierens.

Der Schwanberg ist der Raum, um äußeres und inneres Sehen zu schulen und sich künstlerisch auszudrücken. Nähere Informationen und Anmeldung unter: www.schwanberg.de, rezeption@schwanberg.de; oder Tel. (0 93 23) 3 21 28. Foto: Conrad/Geistliches Zentrum

Gitarrenkonzert zur Eröffnung der Kunstausstellung

Kultur im Rathaus: Diese Veranstaltungsreihe in Markt Einersheim findet am Wochenende eine Neuauflage. Veranstalter ist die Marktgemeinde. Am Samstag, 6. Mai, 20 Uhr, wird zum Konzertabend mit dem Gitarristen Tony Osanah eingeladen und mit der Vernissage die Ausstellung „Arbeiten in Holz“ von Klas Koch-Weser eröffnet (Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5; inklusive Wein und Gebäck). Die „Arbeiten in Holz“ sind

außerdem am 7., 14., 21., und 25. Mai (Christi Himmelfahrt) von 11 bis 16 Uhr zu sehen (bei freiem Eintritt). Klas Koch-Weser, geboren 1946 und aufgewachsen im brasilianischen Urwald, verdankt seiner Kindheit in der Natur seine Liebe zu Holz. 1963 siedelte er nach Deutschland über und schloss hier die Schule ab. Es geht bei den Kunstwerken des Arztes um „die Berührung, Anfassen, Körpergefühl, Haut, Muskelspiel oder zufassende Hände“. Mit der Zusammenstellung eines Großteils seiner Holzskulpturen, würdige er gewissermaßen die Zäsur, die durch die Beendigung seines Arztberufs seinen Lebenslauf markiert, so die Mitteilung zur Ausstellung. Gitarrist Tony Osanah wurde in Argentinien geboren, lebte viele Jahre in Brasilien und bereiste als Musiker die Welt. Nach einigen Jahren auf Sardinien fand er Ende der 80er Jahre in Deutschland seine Wahlheimat. Der Multiinstrumentalist, Sänger und Komponist spielte auf internationalen Bühnen schon mit Legenden wie Gilberto Gil, B.B. King oder Jeannie Carrol, komponierte Filmmusiken, lehrte an diversen (Hoch-)Schulen und baut auch Gitarren. Er fühlt sich sowohl in der südamerikanischen Musik als auch im Blues und im Jazz zuhause. Foto: KOCH-WESER

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