RÜDENHAUSEN

Krippenanbau kostet mehr

Einige zusätzliche Posten lassen die Kosten für den Krippenanbau am Rüdenhäuser Kindergarten steigen. Unter anderem wird die Heizung teurer.
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Einige zusätzliche Posten lassen die Kosten für den Krippenanbau am Rüdenhäuser Kindergarten steigen. Wie Bürgermeister Gerhard Ackermann im Gemeinderat Rüdenhausen mitteilte, rechne man nach derzeitigem Stand der Bauarbeiten mit einem Betrag von rund 330 000 Euro und damit um 45 000 Euro mehr, als zunächst ermittelt. Grund dafür sind Mehrkosten bei Heizung und Lüftung, bei der Photovoltaikanlage und bei der Einrichtung für die Krippe.

Bei der Heizung habe sich herausgestellt, dass es aus technischen Gründen nicht möglich sei, sie an die vorhandene Anlage anzuschließen. Dazu hätte man die gesamte Decke im Flurbereich des einstigen Anbaus öffnen müssen. Die Photovoltaikanlage sei erforderlich geworden, so Ackermann, um die geforderte Nutzung regenerativer Energien zu erfüllen.

Um über mehr Krippenplätze zu verfügen, lässt die Gemeinde einen eingeschossigen Anbau an das bestehende Gebäude mit einer Größe von 15 mal 7,20 Metern errichten. Wenn alles fertig ist, bietet die Kindertageseinrichtung 25 Kindergarten- und 14 Krippenplätze.

Neuer Containerplatz

Außerdem gab Bürgermeister Ackermann in der Ratssitzung bekannt, dass die Gemeinde ein neues Gelände für ihren Wertstoffhof erworben hat. Künftig sollen die Container für Glas, Kartons, Metall und Grüngut sowie der Häckselplatz ihren Platz in der Industriestraße auf der früheren Fläche der Firma WSG unterkommen. Der Platz auf dem bisherigen Grundstück am Feuerwehrhaus, das an der Straße nach Abtswind liegt, genüge nicht mehr.

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