Kitzingen

Kreis-SPD möchte Rathäuser zurückgewinnen

Die SPD ist entschlossen, bei der Europawahl das schlechte Ergebnis der Landtagswahl vergessen zu lassen. Und sie möchte wieder ins Rathaus, auch in Kitzingen.
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Die SPD im Kreis Kitzingen hat viel vor (von links): Gerhart Uhl, Margit Hofmann, Jürgen Kößler, Eva Maria Deppisch, Heinz Galuschka, Astrid Glos und Marianne Greif. Foto: Siegfried Thomas

Die SPD ist entschlossen, bei der Europawahl das schlechte Ergebnis der vergangenen Landtagswahl vergessen zu lassen und werde alles daran setzen, Kerstin Westphal aus Schweinfurt wieder den Einzug in das europäische Parlament zu ermöglichen. Das geht aus einem Schreiben an die Presse hervor.

Der Unterbezirksvorsitzende Markus Hümpfer und der Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib appellierten beim Kreisparteitag in Mainstockheim für einen geschlossenen und engagierten Wahlkampf. „Nur ein gemeinsames Europa wird auf Dauer den Frieden und die Freiheit sichern, und gerade Deutschland in der Mitte Europas ist davon abhängig“, betonte Halbleib.

Ziel: Starke Fraktion in den Kreistag

Kreisvorsitzender Heinz Galuschka dankte Astrid Gloß und Jürgen Kößler für ihren engagierten Wahlkampf im vergangenen Jahr. Er freute sich laut Pressemeldung, dass sich wieder eine rege Juso-Gruppe in der Kreis-SPD integriert hat. Die Veranstaltungsreihe „Wenn Wir schon mal da sind“ in Mainstockheim und Volkach sei gut angenommen worden, berichtete er außerdem. An traditionellen Veranstaltungen hob er den Neujahrsempfang und den Aschermittwoch hervor.

Für die Kommunalwahl 2020 lobte Galuschka das Ziel aus, eine starke SPD-Fraktion in den Kreistag zu bekommen und Rathäuser zurückzugewinnen, zum Beispiel in Kitzingen mit Genosse Manfred Paul. Der Kreisvorsitzende forderte die Delegierten auf, für einen neuen Sozialstaat und für mehr Anerkennung und Respekt gegenüber den Menschen im Land zu kämpfen. 

Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Galuschka bei Maria Söllner für ihr jahrzehntelange Engagement im Kreisvorstand.

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Kreisvorsitzender bleibt Heinz Galuschka, stellvertretende Vorsitzende: Astrid Glos, Eva Maria Deppisch, Jürgen Kößler und Gerhard Uhl, Schriftführerin: Margit Hofmann, Kassiererin: Marianne Greif, Beisitzer: Julian Eichbichl, Dr. Brigitte Endres-Paul, Günter Hendricks, Werner Hund, Gerald Möhrlein, Markus Pusch, Sigrid Plutz, Maurice Then und Anja Bachmann, Kassenprüfer: Klaus Hoffmann und Manfred Berger. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitgeberfragen leitet Othmar Röhner, den Vorsitz der Jusos Rosa Semle.

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