ALBERTSHOFEN

Knöllchen ab November für Falschparker

Derzeit verteilt eine Überwacherin in Albertshofen freundliche Hinweise, das hat aber bald ein Ende. Denn ab November zahlen für Falschparker.
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Eine saubere Sache ist der voll ausgebaute Anglersteg in Albertshofen. Foto: Foto: Hartmut Hess

Derzeit verteilt eine Überwacherin in Albertshofen freundliche Hinweise, das hat aber bald ein Ende. Denn ab November gibt es Knöllchen für Falschparker, da der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung die Überwachung des ruhenden Verkehrs beschlossen hatte.

Fünf Stunden im Monat wird die Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft vor allem an den Brennpunkten in der Kirchstraße und Mainstraße Falschparker verwarnen, wie die Bürger in der Bürgerversammlung am Dienstag erfuhren. Neben der Parkmoral war auch das zu schnelle Fahren ein Thema, das Bürger monierten. Bürgermeister Horst Reuther konnte nur an das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer appellieren, da fast im gesamten Dorf Tempo 30 und die Rechts-vor-Links-Regelung gelte.

Es geht voran

Jahrelang ging bei Bauvorhaben der Gemeinde Albertshofen nur wenig voran weil planerische Dinge Vorhaben verzögerten. Das änderte sich im vergangenen Jahr als die Gemeinde endlich den Vollausbau des Anglerstegs anpacken konnte. Heuer konnte das Projekt, das 541 828 Euro kostete, wozu ein Zuschuss von 193 000 Euro seitens des Amtes für ländliche Entwicklung floss, fertig gestellt werden. Dazu ließ die Gemeinde am Ende des Anglerstegs den Parkplatz vor der Fähre asphaltieren, womit alles eine saubere Sache ist.

Saniert werden die von der Gemeinde vermieteten Wohnhäuser mit den Kellerabdichtungen und Dachsanierungen an den Gebäuden Neubaustraße 6, 8 und 10. Daneben wurde in der Neubaustraße 31 und Waldstraße 23 die Elektroinstallation neu verlegt und die Wohnungen renoviert.

Nächstes Projekt: Radweg

Als nächstes Projekt soll der ein Kilometer lange Radweg von der Waldstraße in Richtung Kitzinger Gewerbegebiet Dreistock realisiert werden. Horst Reuther lobte das Ratsmitglied und Architekt im Ruhestand, Klaus Richter, der unentgeltlich die Planung und Ausschreibung für das Projekt erledigt hatte. Dadurch halten sich die Kosten für den Kilometer Radweg mit dem Vergabepreis von 107 000 Euro in Grenzen. Die Albertshöfer ließen sich von ihrer Umsetzung nicht mehr davon abhalten, dass der neue Radweg an der Kitzinger Gemarkungsgrenze enden wird, weil sich die Stadt Kitzingen seit zehn Jahren nicht dazu durchringen konnte, den Radweg gemeinsam mit den Albertshöfern zu bauen.

Eine sechsstellige Summe nahm die Gemeinde heuer und vergangenes Jahr für die Kläranlage in die Hand. Ein großer Brocken der Zukunft wird die Sanierung der Gartenlandhalle sein. Dieses Projekt wird erst in Angriff genommen, wenn es Fördergelder gibt. Zum Baugebiet Ost, das an den Steinbühl angrenzt, informierte Reuther, dass ein Vergleichsversuch gescheitert war. Ein Verhandlungstermin vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof findet im ersten Quartal 2018 statt.

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