VOLKACH

Knapp fünf Millionen Schulden

Der Schuldenstand der Stadt Volkach liegt zurzeit bei knapp fünf Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 575 Euro entspricht.
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Symbolbild Geld
Foto: dpa

Einhellig hat das Volkacher Ratsgremium in der Sitzung am Montag die Sanierung eines Teilstückes der Dimbacher Straße in Volkach beschlossen. Der Bereich vor der evangelischen Kirche wird für knapp 40 000 Euro neu gepflastert.

Die Arbeiten erledigt die bereits in der Oberen Hauptstraße tätige Firma Hoch- und Tiefbau Müller aus Gerolzhofen. Die Bauarbeiten sollen nach der Sommerpause beginnen.

• Nach dem Halbjahresbericht der Kämmerei zum Haushalt 2016, den Kämmerer Werner Hübner den Ratsmitgliedern servierte, liegt der Schuldenstand der Stadt Volkach zurzeit bei knapp fünf Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 575 Euro entspricht. Hinzu kommen knapp acht Millionen Euro Schulden des Kommunalunternehmens Kläranlage, das für den Umbau der Großkläranlage und die gesamte Abwasserbeseitigung zuständig ist. Ein weiteres Minus von aktuell 800 000 Euro (Saldo Bayerngrund) besteht durch den Bauabschnitt II im Neubaugebiet „An der Schaubmühle“. „Der Haushalt läuft planmäßig“, so Hübners Fazit, welches das Gremium einstimmig zur Kenntnis nahm.

• Für die Neugestaltung des Mainvorlands wurde ein Arbeitskreis gebildet. Vier Ratsmitglieder sollen dabei ihre Ideen einbringen. Die Fraktionen benannten Heiko Bäuerlein (CSU), Ingrid Dusolt (fraktionslos, für die BL), Peter Haupt (FWG) und Dieter Söllner (SPD). Die im Arbeitskreis erarbeiteten Vorschläge werden dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt.

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