KLEINLANGHEIM

Klärschlamm wird teuer entsorgt

Eine Firma zu finden, die Klärschlamm entsorgt, sei nicht leicht, sagte Kleinlangheims Bürgermeisterin Gerlinde Stier. Grund: die Menge.
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Zweimal pro Jahr wird der Klärschlamm in der Kläranlage in Gädheim gepresst. Dabei fallen jeweils rund 700 Kubikmeter Filtratwasser an. Dieses kann aber nicht auf einmal der Kläranlage zugeführt werden. Daher soll ein Kunststoffbecken mit 800 Kubikmeter angeschafft werden, um das Filtratwasser nach und nach der Kläranlage zuführen zu können. Im Bild der Teil des Betonbeckens, in den das Filtrat-Speicherbecken eingebaut wird. Foto: Foto: Ulrike Langer

Eine Firma zu finden, die Klärschlamm entsorgt, sei nicht leicht, sagte Kleinlangheims Bürgermeisterin Gerlinde Stier bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag. „Da man nicht genau weiß, wieviel sich angesammelt hat“, erklärte Stier.

Bisher hatte die Gemeinde rund 7000 Euro für die Entsorgung des Klärschlamms auf die Äcker bezahlt, „was aber nicht mehr zulässig ist.“ Nun gab es zwei Angebote und der Rat stimmte geschlossen für die Firma Hock, die etwa 12 500 Euro verlangen wird.

Letztlich werde es von der Menge abhängen. Dieter Zeller schlug vor, sich nach Lagermöglichkeiten umzuschauen, „da der Klärschlamm dann trockener wird“.

Weitere Themen

• Bekannt gegeben wurde, dass für das geplante Baugebiet „Am Graben“ eine Linksabbiegespur in Richtung Großlangheim und eine Querungshilfe nötig sind. Das Ortsschild könne 20 Meter weiter draußen gesetzt werden, berichtete die Bürgermeisterin von einem Termin mit Vertretern des Straßenbauamtes.

• Aufgrund versicherungstechnischer Neuregelung für die Lehrer der Sing- und Musikschule muss der Beitrag der Kommunen erhöht werden. Der Satz steigt nun nach Beschluss der Bürgermeister der beteiligten Gemeinden von bisher 180 auf 250 Euro pro Nase und Jahr.

• Zur diesjährigen Ferienpassaktion der Verwaltungsgemeinschaft Großlangheim wurde mitgeteilt, dass bei einem Minus von 3588 Euro für Kleinlangheim ein Betrag von 1450 Euro fällig wird. Die Bürgermeisterin bedankte sich für den ehrenamtlichen Einsatz für die Kinder.

• Bei der Kostenerstattung für Feuerwehrleute, die an Lehrgängen teilnehmen und sich Urlaub nehmen, stimmte der Rat geschlossen für einen maximalen Betrag von 250 Euro pro Woche.

• Informiert wurde der Rat darüber, dass in der Grabengasse und in der Hauptstraße Zähleranschlusssäulen für Telekom-Schränke installiert werden.

• Im Rathaus wird eine öffentliche Toilette in Edelstahl installiert, die notwendigen Fliesarbeiten wurden mit rund 2000 Euro angesetzt.

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