Kitzingen

Kitzinger Frühling: Ins Traum-Cabrio oder unter die Heiltrommel

Trotz kühler Witterung strömen tausende Besucher zum verkaufsoffenen Sonntag in die Innenstadt. Shoppen, chillen, hüpfen waren bevorzugte Tätigkeiten.
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Zum Kitzinger Frühling strömten heuer wieder tausende Besucher in die Große Kreisstadt. Wer wollte, durfte sich auch sportlich betätigen. Foto: Hartmut Hess
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"Wir wollen Kitzingen als attraktive Einkaufsstadt präsentieren", erklärte Frank Gimperlein, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins am Königsplatz. Dort sorgten der Sänger Andrew Carswell und Musiker Michael Hauck für beste Unterhaltung, während sich mancher auf weißen Lederwürfeln niederließ, um einen Schoppen zu genießen. Viel fürs Auge und einiges für das liebliche Wohl erwartete die mehreren tausend Gäste, die trotz der kühlen Witterung nach Kitzingen geströmt waren.

Die größte Komponente des Kitzinger Frühlings bildet traditionell die Automeile. Vom Oberklassen-SUV bis zum offenen Cabrio fand sich ein breites Angebot. Von der Falterstraße bis zur Kaiserstraße reihten sich Karossen vieler Hersteller und Händler aneinander. Rund 60 Aussteller machten die Automeile abwechslungsreich und attraktiv.

Hier präsentierte ein Handwerksbetrieb seine Leistungen, dort informierte eine Fahrschule über den Erwerb des Führerscheins und rund um den Platz der Partnerstädte ging es sportlich zu. Bei der Crew von Body-Power zeigten junge Damen Trampolin-Sprünge, während Kids im Schatten sich in luftige Höhen katapultierten.

Im Überschlagsimulator stand die Welt Kopf

Interessant war für die kleineren Kinder eine Bobby-Car-Fahrt bei der Kitzinger Verkehrswacht oder das Inspizieren des Einsatzfahrzeugs der Kitzinger Feuerwehr. Für manche stand kurz die Welt Kopf, ließ Verkehrswacht-Geschäftsführer Stephan Friedlein doch Neugierige in einem Überschlagsimulator erleben, wie die Welt sich dreht. Nicht Action, sondern Ruhe war das Leitmotiv am Stand der Albertshöfer Uschi und Gerhard Uhl. Sie hatten auf dem Boden ein Fell gelegt, auf das sich rücklings Probanden legten und den Schall der Schläge einer Heiltrommel auf sich wirken ließen.

Auch in den Geschäften war einiges los. Wie Frank Gimperlein wissen ließ, hatten 90 Prozent der Einzelhändler am Sonntag geöffnet und lockten teilweise mit Aktionspreisen. Zudem nutzten viele Gäste die offenen Türen im E-Center, Globus und Gewerbegebiet Dreistock oder schauten bei den beteiligten Betrieben beim Tag der offenen Gärtnereien vorbei. In der Stadt war auch bestens für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt, ob zum Beispiel in Form von Dürüm von der Türkisch-Islamischen Gemeinde, dem Grillstand der Metzgerei Frickel oder beim Verpflegungswagen der Kitzinger Sanitätsbereitschaft.

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