Kitzingen
Polizeieinsatz

SEK-Einsatz in fränkischer Asylunterkunft: Bewaffneter Mann (32) verschanzt sich

Am Dienstagmorgen ist es in Unterfranken zu einem Vorfall im Asylbewerberheim gekommen: Das SEK wurde zu einer geplanten Abschiebung gerufen: Der Familienvater verbarrikadierte sich.
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Das SEK rückte am Dienstagvormittag in Kitzingen an. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa
Das SEK rückte am Dienstagvormittag in Kitzingen an. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

  • SEK-Einsatz in Franken am Dienstag
  • Mann verschanzt sich in Asylbewerberunterkunft
  • 32-Jähriger festgenommen
Im unterfränkischen Kitzingen ist es am frühen Dienstagmorgen (25. Juni 2019) zu einem Polizeieinsatz an einer Asylbewerberunterkunft gekommen. Informationen der Behörden zu folge, rückten die Beamten an, um die Abschiebung einer Familie durchzuführen. Gegen 7 Uhr in der Früh betrat die Polizei die Wohnung: Der 32-jährige Familienvater verschanzte sich daraufhin, mit einem Messer bewaffnet in einem Zimmer. Er drohte dabei immer wieder damit, sich etwas anzutun.

SEK-Einsatz in Kitzingen: Familienvater festgenommen

Die Polizei sperrte den Bereich in der Unterkunft weiträumig ab und rief das Sondereinsatzkommando (SEK). Die Verstärkung traf wenig später in Kitzingen ein: Mittels eines Dolmetschers wurde zunächst versucht, den Mann zum Aufgeben zu bewegen.

Gegen 11 Uhr am Vormittag dann Entwarnung: Der 32-Jährige legte das Messer weg und wurde festgenommen. Die Ehefrau sowie die drei Kinder wurden nicht verletzt. Sie wurden zum Frankfurter Flughafen gebracht, um die Abschiebung nach Armenien durchzuführen. Gegen den 32-Jährigen wird nun ermittelt. In Oberfranken gab es zuletzt ebenfalls einen Zwischenfall in einer Asylbewerberunterkunft: Ein 40-Jähriger griff dabei einen Mitbewohner mit einer Holzlatte an.

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