MAINBERNHEIM

Kirchgasse 2: Wohnung wird barrierefrei

Mit einer Besichtigung der Baustelle in der Kirchgasse 2 startete das Mainbernheimer Ratsgremium in die letzte Sitzung vor der Sommerpause.
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Die Stadträte legten vor Ort Details für die Innenausstattung des Mehrfamilienhauses in der Kirchgasse fest. Foto: Foto: Susanne Himsel

Mit einer Besichtigung der Baustelle in der Kirchgasse 2 startete das Mainbernheimer Ratsgremium in die letzte Sitzung vor der Sommerpause. Seit einigen Tagen sitzt der Dachstuhl auf dem massiven Ziegelmauerwerk des Dreifamilienhauses, in dem bezahlbare Wohnungen entstehen. Die Dachfläche wird in den nächsten Tagen geschlossen, bevor es mit dem Innenausbau weitergeht.

Vorschläge

Architekt Martin Zeltner besprach mit den Stadträten vor Ort seine Vorschläge für Außenanstrich und Fliesen. Damit die Fassade gut ins Umfeld passt, schlug der Architekt einen sanften, hell eingetönten Farbton vor. Sobald der Putz fertig ist, sollen Musteranstriche die Auswahl erleichtern. Uneins war man sich noch über den Sonnenschutz – für das Erdgeschoss war ein zweiteiliger Faltladen vorgesehen, der überwiegend in der Fensterlaibung verschwindet. In den anderen Geschossen könne ein innenliegender Schutz ausreichen. Die Entscheidung darüber wurde zurückgestellt. Das Erdgeschossbad werde barrierefrei, das heißt, mit Rollstuhl befahrbar. Die Dusche wird deshalb extra groß, für Teilbereiche der Wände wurden weiße Fliesen ausgewählt. In den Wohnräumen wird Linoleum verlegt.

Weitere Themen

Nach einem Vor-Ort-Termin am 25. Juli wollen die Stadträte das Projekt „Stadtmauerbeleuchtung“ weiter verfolgen. Eugen Reifenscheid schlug vor, zunächst nur Teilbereiche auszuleuchten und abzuwarten, wie das Lichtkonzept in der Bevölkerung ankommt. Robert Finster gab zu bedenken, dass man Rücksicht auf Fledermäuse nehmen müsse und lieber weniger Bereiche ausleuchten solle – bei der Probebeleuchtung war ein Tier aufgescheucht worden. Die darauf spezialisierte Firma Delsana soll nun einen Kostenvoranschlag erstellen.

Flurnamen bevorzugt

Für das künftige Baugebiet Langwasen wählte der Stadtrat einstimmig Flurnamen als Straßennamen: Bauplätze gibt es künftig in den Straßen „Zum Längsee“, „Am Marbach“ und „Am Wasen“. Zum Vorschlag von Gästeführerin Ludmilla Eisenbraun, die Straßen nach Persönlichkeiten aus der Mainbernheimer Geschichte zu benennen, kam ein deutliches „Nein“ vom Stadtchef. Die Flurnamen seien völlig unverfänglich, so der Bürgermeister. Die Stadträte bliesen ins gleiche Horn. Am Schluss blieb es bei den Flurnamen. Eine weitere Entscheidung gab es zu den Mehrzweckstreifen entlang der Fahrbahnen. Sie sollen mit grauem Betonpflaster gepflastert werden. Die Fußwege zur Flur werden als Schotterwege ausgebaut.

Kernwegenetz

Einstimmig beschlossen wurde das bei einem Treffen mit Vertretern der Landwirtschaft, der Jagdgenossenschaften und den Kommunen erarbeitete Kernwegenetz aus Ortsverbindungsstraßen und entsprechend ausgebauten Wirtschaftswegen.

Mit zwei Gegenstimmen gab das Gremium seine Zustimmung für den Bau einer Maschinenhalle beim landwirtschaftlichen Anwesen am Strickenweg mit knapp 1000 Quadratmetern Größe. Ute Wandera und Robert Finster hatten sich an der Hallenhöhe mit 8,40 Metern gestört.

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