WIESENTHEID

Kinderkrippe: offene Fragen

Wieder Bewegung im Streit-Thema Kinderkrippe in Wiesentheid. Allerdings kritisieren die Grünen immer noch, dass die Gemeinde nicht das Sportheim dafür umbauen lässt.
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Es kommt wieder Bewegung in das umstrittene Thema Kinderkrippe in Wiesentheid, hält der Ortsverband der Grünen in einer Pressenotiz nach dem Mehrheitsbeschluss des Gemeinderats fest.

Demnach wird als Standort für die zu bauende Kinderkrippe ein künftiges Baugebiet in Richtung Feuerbach in der Verlängerung der Kolpingstraße festgelegt.

Zunächst teilt Frank Hufnagel, einziges Gemeinderatsmitglied der Partei, mit: „Die Entwicklung eines Baugebietes in Richtung Feuerbach wurde im Gemeinderat nicht besprochen. Diese Informationen musste ich dem Pressebericht entnehmen.“

Verwundert sei der Ortsvorstand auch über die „scheinbar fehlende Solidarität der Gemeinde mit dem Sportverein“. Der TSV/DJK hätte sich dazu bereit erklärt, das DJK-Sportheim zur Verfügung zu stellen, auch wenn das vielen Mitgliedern nicht leicht fiel.

Kostendruck der Heime

Der Kostendruck dreier Sportheime lastet schwer auf dem Verein. Die Nutzung des DJK-Heimes hätte letztendlich zu einer Win-Win-Situation für Verein und Umwelt geführt, so Ursula Köhler vom Ortsverband.

Zum aktuellen Stand der Angelegenheit (mögliches Baugebiet mit einer Kinderkrippe in Richtung Feuerbach) die Meinung der Grünen: „Ob sich das acht Hektar große Baugebiet mit dem Bau der Kinderkrippe im beschleunigten Dringlichkeits-Verfahren umsetzen lässt, ist für den Ortsverband noch offen.“

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