RÖDELSEE

Kindergarten wird größer

Der Erweiterung des Rödelseer Kindergartens steht nichts mehr im Wege. Zumal es nun wesentlich bessere Voraussetzungen gibt, was die Finanzierung betrifft.
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Einweihung Kindergarten Foto: Christiane Dörflein

Der Erweiterung des Rödelseer Kindergartens steht nichts mehr im Wege. Zumal es nun wesentlich bessere Voraussetzungen gibt, was die Finanzierung betrifft. Die Regierung von Unterfranken hat nämlich laut Bürgermeister Burkhard Klein dem Raumkonzept zugestimmt und 145,72 Quadratmeter anerkannt. 597 743 Euro betragen nun die förderfähigen Kosten, bei einer Förderung von 55 Prozent. Letztere könnte sich noch um drei bis fünf Prozent erhöhen, da der Landkreis ein „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ ist. Erfreulich aus Sicht des Bürgermeisters ist auch der erhöhte Betrag von 4102 Euro, der nun pro Quadratmeter gewährt wird. Die Förderung für die Krippe beträgt 147 600 Euro. Das teilte Klein dem Gemeinderat in der Sitzung am Montag mit.

Die Gesamtförderung für das Projekt liegt nun bei etwa 460 000 bis 470 000 Euro. „Auf dieser Basis lässt sich alles entspannter angehen“, ist Klein erleichtert. Die Kosten schätzt Architekt Norbert Hufnagel auf etwa 690 000 Euro. Er stellte dem Gemeinderat nochmals kurz das Raumkonzept vor, das nun von einer Erweiterung des Querbaus in Richtung Schlosspark (Kinderkrippe) und in Richtung Großlangheimer Straße (Küche) ausgeht.

Eine Aufstockung ist aus statischen Gründen nicht möglich. Fertig soll alles Ende Juli 2017 sein. Dank des Kommunalen Investitionsprogramms kann der Kindergarten nun auch energetisch saniert werden. Hufnagel informierte den Rat über den Austausch der Fenster, das Wärmedämmverbundsystem an der Außenwand, den Einbau einer Wärmepumpe und einer Belüftungsanlage sowie über eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung. 408 000 Euro betragen die Kosten. Davon werden 351 600 Euro über das Kommunale Investitionsprogramm gefördert.

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