KITZINGEN

Kinderbetreung bleibt weiter ein Thema

Der Bau von Kinderbetreuungsplätzen ist eine Pflichtaufgabe der Stadt. Bei den Krippen- und Kindergärtenplätzen hat Kitzingen viel getan. Es reicht aber nicht.
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Mehr Platz für den Nachwuchs. Das gilt nicht nur für die Kinder, die schon mit dem Rad zur „Arbeit“ fahren können. Von Krippen bis zu den Horten, es gibt Bedarf in Kitzingen. S. Sebelka Foto: Foto:

Der Bau von Kinderbetreuungsplätzen ist eine so genannte Pflichtaufgabe der Stadt. Im Bereich der Krippen- und Kindergartenplätze hat sich schon viel getan. Das Thema wird aber auch 2017 ein wichtiges auf der Tagesordnung des Stadtrats sein.

Die Zahl 1000

Das zeigen die Zahlen aus dem Jahresbericht des Sachgebiets Schulen, Sport, Jugend und Kultur im Rathaus, das auch für die Kinderbetreuung zuständig ist. Da steht einmal die Zahl 1000. So viele Betreuungsplätze hat der Stadtrat im vergangenen Jahr in der Bedarfsplanung festgestellt. 254 Plätze werden für Kinder unter drei Jahren benötigt. 665 sind für Kinder zwischen drei und sechs Jahren vorgesehen und 81 Plätze für Schulkinder.

Der Bestand

Der Bestand sieht folgendermaßen aus: Derzeit gibt es in Kitzingen 14 Betreuungseinrichtungen mit 24 Kindergartengruppen, acht Krippengruppen mit 104 Plätzen, zwei Hortgruppen mit 60 Plätzen und 16 Schulkindbetreuungsplätze.

Gespräche geführt

Wie es in dem Bericht auch heißt, werden aktuell Gespräche geführt, wie der Bedarf gedeckt werden kann. Eine Möglichkeit bietet der Kindergarten St. Johannes. In der Glauberstraße sollen der bestehende Kindergarten abgerissen und zwei Kindergarten- und Krippengruppen (28 Plätze) neu gebaut werden.

Weitere Möglichkeiten

Eine weitere Option besteht im ehemaligen US-Kindergarten in den Marshall Heights. Die US-Wohnsiedlung entwickelt sich gerade zu einem neuen Stadtteil. Dort sei eine Umrüstung auf deutsche Standards möglich, so der Bericht. Zwei Krippen und zwei Kindergartengruppen könnten in dem Gebäude unterkommen. Zudem könne der Kindergarten auch als Ausweichquartier für die Kinder aus dem Kindergarten St. Johannes während der Bauzeit in Frage kommen.

Dazu ist die Erweiterung von Kindertagesstätten im städtischen Eigentum angedacht. Das gilt für den Kindergarten in der Alemannenstraße, wo eine oder zwei Krippengruppen entstehen könnten.

Auch in der Memellandstraße wäre eine weitere Kindergartengruppe möglich. Dabei handelt es sich vorerst jedoch nur um Überlegungen. Konkrete Beschlüsse gibt es derzeit nur zu St. Johannes. Die anderen Projekte müssen noch durch den Stadtrat.

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