RÜDENHAUSEN

Keine Parkstreifen für Lkw vorgesehen

Am nördlichen und südlichen Ortsrand von Rüdenhausen entstehen neue Flächen für Gewerbe. Ein Bebauungsplan dazu wurde bereits erstellt und genehmigt, nun besprach der Gemeinderat um Bürgermeister Gerhard Ackermann in seiner Sitzung, wie die zur Erschließung dienenden Straßen künftig aussehen sollen. Planer Rudy Laatsch vom Ingenieurbüro Brändlein in Wiesentheid hatte verschiedene Vorschläge mitgebracht, die er dem Gremium in der Sitzung unterbreitete.
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Am nördlichen und südlichen Ortsrand von Rüdenhausen entstehen neue Flächen für Gewerbe. Ein Bebauungsplan dazu wurde bereits erstellt und genehmigt, nun besprach der Gemeinderat um Bürgermeister Gerhard Ackermann in seiner Sitzung, wie die zur Erschließung dienenden Straßen künftig aussehen sollen. Planer Rudy Laatsch vom Ingenieurbüro Brändlein in Wiesentheid hatte verschiedene Vorschläge mitgebracht, die er dem Gremium in der Sitzung unterbreitete.

Nach eingehender Diskussion einigte sich das Ratsgremium darauf, dass die jeweiligen Straßen in beiden Gebieten eine Breite von 6,50 Meter haben sollen. Daneben ist jeweils auf einer Seite ein Gehweg mit 1,50 Metern Breite vorgesehen. Auf zusätzliche, extra ausgewiesene Parkstreifen für Lkw, oder Grünstreifen wurde verzichtet.

Genügend Platz am Autohof

Ein Grünstreifen sei ebenso nicht erforderlich. Dort würde häufig nur jede Menge Abfall entsorgt. In beiden Gebieten enden die Erschließungsstraßen mit einem Wendehammer. Planer Laatsch hatte zunächst Beispiele aus anderen Gemeinden gebracht, wo in den Gewerbegebieten Straßen mit einer Breite von sieben Metern plus bis zu 2,50 Meter Parkstreifen ausgewiesen wurden.

Das erschien nicht nur Ratsmitglied Stefan Spangler als zu viel. Zum Thema Parkstreifen wurde auf den Autohof im Ort verwiesen, auf dem genügend Platz zum Abstellen der Laster sei. Die beiden neu zur Verfügung stehenden Areale gehören zu bereits vorhandenen und bebauten Gewerbeflächen. So befindet sich auf der fast 14 Hektar großen Fläche im Norden unter anderem der Autohof, sowie eine Gärtnerei. Der weitere, noch ungenutzte Grund ist in Privatbesitz. Im Süden liegen 4,9 Hektar, wovon Teile bereits bebaut sind. Hier ist die Gemeinde Eigentümer der noch freien Flächen.

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