WIESENTHEID

Kein Tag ohne Feuerwehr für Michael Rückel

Michael Rückel ist so etwas wie der „Mister Feuerwehr“ in Wiesentheid. Seit fast 20 Jahren steht er an der Spitze der Stützpunktwehr. Drei Fragen an den Kommandanten.
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Michael Rückel Foto: Foto: A. STÖCKINGER

Michael Rückel, Jahrgang 1969, ist so etwas wie der „Mister Feuerwehr“ in Wiesentheid. Seit fast 20 Jahren steht der Realschulrektor an der Spitze der Stützpunktwehr. Drei Fragen an den Kommandanten:

Frage: Wie war die Situation, als Sie der Wiesentheider Feuerwehr beitraten?

MICHAEL RÜCKEL: Das war Anfang der 80er Jahre, wir hatten zwei alte Tanklöschfahrzeuge und einen Ford Transit. Das erste neue Auto 1988 stellte einen richtigen Quantensprung dar. Heute haben wir acht Einsatzfahrzeuge.

Jeden Tag gefordert

FRAGE: Wieviel Zeit investieren Sie als Kommandant für dieses Ehrenamt?

Rückel: Es vergeht eigentlich kein Tag, an dem man nichts mit Feuerwehr zu tun hat. Wir hatten vergangene Woche vier Einsätze, die müssen alle auch aufbereitet und dokumentiert werden. Vor allem der Aufwand an Verwaltung ist viel mehr geworden. Dann kommen zum Beispiel auch Betriebe auf einen zu und wollen Beratung wegen vorbeugendem Brandschutz, und vieles Andere.

Auch eine Woche ohne Alarm kommt vor

FRAGE: Wieviele Einsätze hatte die Wiesentheider Wehr bisher 2017? Gibt es eine Woche ohne Alarm?

Rückel: Ja, eine Woche ohne Einsatz kommt tatsächlich auch immer wieder mal vor. Wir hatten aber auch schon drei Einsätze an einem Tag. Voriges Jahr zum Beispiel kehrten wir gerade von der Autobahn zurück, zogen unsere Jacken aus, um sie gleich wieder anzuziehen, weil wir zu einem Brand in einem Ortsteil gerufen wurden. Dieses Jahr beispielsweise mussten wir bereits um die 50 Mal ausrücken.

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