VOLKACH/KITZINGEN

Kein kalter Kaffee: BRK zeigt Flagge

Unter dem Motto Kein kalter Kaffee zeigten Mitglieder des Roten Kreuzes, dass sie motiviert und top ausgestattet sind. In Volkach und Kitzingen warben sie für das BRK.
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In Volkach nahmen die Besucher gerne das Angebot des Roten Kreuz an und freuten sich bei frisch gebrühtem Kaffee über die kleine Auszeit beim Einkaufsstress. Foto: Foto: Hanns Strecker

Unter dem Motto „Kein kalter Kaffee“ wollten die Mitglieder des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) zeigen, dass sie hochmotiviert, gut ausgebildet und top ausgestattet sind. Vor dem Hintergrund des Weltrotkreuztags und um zu verdeutlichen, dass sie bei jedem Hilferuf hellwach sind, schenkten die Mitglieder des BRK-Kreisverbandes Kitzingen am Samstag in Volkach und Kitzingen frisch gebrühten Gratis-Kaffee aus, was bei den unter dem Einkaufsstress stehenden Passanten gut ankam.

„Dies soll auch ein Zeichen des Dankes an all die Personen sein, die uns umfangreich bei unserer Arbeit unterstützen. Sei es als Mitglieder, Helfer oder Spender“, sagte Kreisgeschäftsführer Harald Erhard. Und die Idee kam gut an. In Volkach hatten die Frauen und Männer der Rotkreuzbereitschaft bei frühsommerlichen Temperaturen alle Hände voll zu tun. Unter der Leitung des stellvertretenden Bereitschaftsleiter Felix Wallström war alles perfekt organisiert. „Es gab noch genügend Zeit, um mit den Besuchern, ähnlich wie unser Kaffee, frische und brandheiße Gespräche zu führen und unsere Arbeit vorzustellen“, sagte Wallström. Positiv war nebenbei, dass einige Interessierte für eine Mitgliedschaft gewonnen wurden oder anderweitig ihre Unterstützung in Aussicht stellten.

„Auch in Kitzingen war die Veranstaltung ein voller Erfolg“ berichtet der Leiter des Rettungsdienstes, Sven Appold. „Es gab jede Menge Personen, die sich unser breites Aufgabengebiet bei einer Tasse Kaffee erklären ließen.“

Ein absoluter Renner war, dass die Helfer ihren Kaffee in Bechern direkt an Autofahrer verteilten, die auf der B 8 vor einer roten Ampel warten mussten.

Laut Appold gab es während der Veranstaltung einen unfreiwilligen Nebeneffekt: Ein Passant erlitt auf der Straße direkt neben dem Rotkreuzstand einen akuten gesundheitlichen Notfall. Ihm konnten die Sanitäter sofort beistehen und übergaben ihn nach einer ersten Hilfe dem Rettungswagen.

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