KITZINGEN

Kanalsanierung in der Altstadt geht weiter

Relativ kurz fällt die Tagesordnung des Verwaltungs- und Bauausschusses des Kitzinger Stadtrats am Donnerstag aus.
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Kanalsanierungsarbeiten wird es – wie 2016 in der Falterstraße – auch in diesem Jahr in der Altstadt geben. Der entsprechende Auftrag wird am Donnerstag vergeben werden. Archivfoto: Siegfried Sebelka Foto: Siegfried Sebelka

Relativ kurz fällt die Tagesordnung des Verwaltungs- und Bauausschusses des Kitzinger Stadtrats am Donnerstag aus.

Ab 18.30 Uhr geht es vor allem um größere Vergaben. Einmal soll der Ausschuss den rund 800 000 Euro schweren Auftrag für die Außenanlagen der Grund- und Mittelschule Siedlung vergeben. Die Schule wird seit einigen Wochen umgebaut und durch den Neubau einer Mensa samt Küche sowie einen Hort erweitert. Auch die Sporthalle wird neu gebaut.

Straßen müssen nicht aufgegraben werden

Rund 500 000 Euro steckt die Stadt 2017 in die Kanalsanierung im Altstadtbereich. Auch hier steht die Auftragsvergabe auf der Tagesordnung. Mit der Vergabe wird die seit 2011 laufende Sanierung im Abwasserbereich fortgesetzt. Bereits 2016 waren vor allem in der Falter- und Ritterstraße Abwasserkanäle saniert worden. Die Arbeiten erfolgen im so genannten Inliner-Verfahren. Das heißt, die Straßen müssen nicht aufgegraben werden. Wie es in den Sitzungsunterlagen heißt, ist für dieses Jahr die Sanierung der letzten Kanäle im Altstadtbereich sowie Kanäle südlich der Altstadt vorgesehen.

Kanalnetz mit 145 Kilometern

Ein Blick in die Unterlagen zeigt auch, dass das Thema so schnell nicht erledigt sein wird. Die Stadt Kitzingen betreibt eine Abwasseranlage mit einem Klärwerk – das wird derzeit auch umfangreich und für Millionen Euro saniert – und einem Kanalnetz mit einer Länge von rund 145 Kilometern. Rund 4900 Kontrollschächte, rund 10 000 Hausanschlüsse und rund 50 Kilometer Hausanschlussleitungen gehören zu dem System und wollen erhalten werden.

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