NORDHEIM

Kanalgebühren bleiben unverändert

Die Bürger der Gemeinde Nordheim werden es mit Freude zur Kenntnis nehmen: Die Kanalgebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser bleiben unverändert.
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In Niederlauer und den Gemeindeteilen stehen in den kommenden Jahren umfangreiche Kanalsanierungen an. Foto: Foto: Thinkstock

Die Bürger der Gemeinde Nordheim werden es mit Freude zur Kenntnis nehmen: Die Kanalgebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser bleiben auch in den Jahren 2017 und 2018 unverändert.

Somit kostet das Schmutzwasser weiterhin 1,75 Euro pro Kubik und der Starkverschmutzerzuschlag wird auch künftig mit 1,92 Euro je Kubik in Rechnung gestellt. Unverändert bleiben auch die Kosten für das Oberflächenwasser mit 0,12 Euro je Kubik.

Ein Grund für die unveränderten Wasserpreise sind die ermittelten Betriebs- und Kalkulationskosten, die sich laut Bürgermeister Guido Braun in den vergangenen beiden Jahren nur geringfügig erhöhten. Auch die Reinigung der beiden Teiche in der Kläranlage ist bis 2018 nicht vorgesehen.

Diskussionen gab es schließlich über den geplanten Friedwald im Nordheimer Friedhof, der künftig den Ortsbewohnern als Bestattungsstätte mit geringem Pflegeaufwand angeboten werden soll. Nach einem Ortstermin in einem Musterfriedhof in Veitshöchheim (Lkr. Würzburg) legte Landschaftsarchitekt Thomas Struchholz (Veitshöchheim) der Gemeinde ein Angebot vor.

Neue Angebote gefordert

Die Bausumme des Projektes soll sich auf etwa 100 000 Euro belaufen. Die Planungskosten von 34 178 Euro stießen bei etlichen Ratsmitgliedern auf Unverständnis. „Das ist schon heftig“, sagte Dietmar Rohmfeld und forderte eine Vorlage der Punktebewertung. Allgemeiner Tenor in den Ratsreihen: Das vorliegende Honorar-Angebot muss sich reduzieren und es muss eine Option zu dieser Offerte gesucht werden.

Außerdem informierte Bürgermeister Braun noch über die Aktion Fotowettbewerb des Arbeitskreises „1100 Jahre Nordheim am Main“. Hierfür wurden Flyer gedruckt und verteilt, die besten Bilder werden mit einem Sachpreis ausgezeichnet, so Braun. Die anfallenden Kosten dieser Aktion von 4700 Euro – unter anderem soll die Kategorisierung der Bilder zur Onlineverwaltung oder etwa die Text- und Designanpassung gewährleistet werden – erschien vielen Räten zu hoch.

Die Ratsmitglieder Ralf Bäuerlein, Bernhard Fiehl („die Kosten haben mich von den Socken gehauen“) sowie Bernd Sauer forderten weitere Angebote. Diese werden von Bürgermeister Braun in den nächsten Tagen eingeholt.

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