VOLKACH/ASTHEIM

Kanäle, Fahrbahn, Pflaster

Zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Euro soll die Sanierung der Kartäuserstraße in Astheim kosten, erklärte Volkachs Bürgermeister Peter Kornell bei einer Anliegerversammlung.
Artikel drucken Artikel einbetten

Zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Euro soll die Sanierung der Kartäuserstraße in Astheim nach einer bisherigen Schätzung kosten, erklärte Volkachs Bürgermeister Peter Kornell bei einer Anliegerversammlung. Wie die Planungsvarianten aussehen, präsentierten die Volkacher Bauamtsleiterin Ulla Gistel-Gareiß und Martina Wieland vom Ingenieurbüro Röschert.

Ein Zwangspunkt in der Sanierung sind die Kanäle, wie Bilder einer Kamerauntersuchung zeigten. Die Kanalleitungen sind laut Pressemitteilung durchweg sehr schadhaft und haben auch zu kleine Durchmesser. Hier sei ein Austausch dringend erforderlich, erklärte Wieland. Die Wasserleitung werde ebenfalls erneuert.

Wunsch: Kreuzung neu ordnen

Defizite zeigt auch der Straßenzustand. Vor allem der Unterbau zeigt Schwächen, wie die Planerin anhand einer Untersuchung darlegte. Daher müsse die Straße komplett erneuert werden. Wieland stellte drei Varianten für die Straßengestaltung zwischen Main- und Blumenstraße vor. Der Unterschied betrifft vor allem das Material, die Verteilung von Asphalt- und Pflasterflächen.

Bei der Fahrbahnbreite bleibt es der Pressemitteilung zufolge bei rund 5,5 Metern. Allerdings soll die Straße gestalterisch aufgewertet werden. Vor allem sollen den Planern zufolge keine Hochborde gesetzt werden, sondern eine Fläche wie in der Kirchstraße entstehen. Der Volkacher Stadtrat befürwortet auf Grund der guten Erfahrungen in der Volkacher Innenstadt ebenfalls größere Betonpflasterplatten und kleine Fugen. Der Bau startet an der Kirchstraße und führt hoch zur Blumenstraße.

Ein Thema waren die Parkflächen. Es soll hier möglichst wenig reguliert werden. Der Vorschlag des Ingenieurbüros zur Ausweisung einer Einbahnstraße fand keine Befürworter. Der auf alten Bildern erkennbare alte Brunnen mit einer Schwengelpumpe aus dem letzten Jahrhundert wird ebenfalls nicht rekonstruiert.

Ein lang gehegter Wunsch der Astheimer ist die Neuordnung der Kreuzungssituation Escherndorfer Straße und Kartäuserstraße. Die Stadt wird sich laut Pressetext nochmals um eine Abrundung der Kreuzung und die Schaffung eines Gehweges kümmern. An der Kartause-Einfahrt soll um die große Linde eine Platz mit Pflaster entstehen.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.