IPHOFEN

Juliusspital erweitert Iphöfer Betriebshof

Der Betriebshof des Juliusspitals in Iphofen erhält einen eingeschossigen Neubau, auch um Saisonaushilfen ordentlich unterzubringen.
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Richtfest am Neubau am Betriebshof der Weinbergsgruppe Iphofen. Foto: Foto: Lothar Flösser

Der Betriebshof der Weinbergsgruppe Iphofen erhält einen eingeschossigen Neubau. Notwendig geworden war das neue Gebäude, da die bisherigen Sozialräume der Mitarbeiter in Größe und Funktion nicht mehr die Erfordernisse eines modernen Weinbauaußenbetriebes erfüllten, erklärte Juliusspital-Weingutsleiter Horst Kolesch.

„Nach mehr als drei Jahrzehnten war aus betriebswirtschaftlichen Gründen sowie zur Sicherung eines fachlich versierten und vor allem motivierten Mitarbeiterstabs der Weinbergsgruppe, eine Verbesserung der bestehenden Verhältnisse erforderlich“, wird Kolesch in einer Pressemitteilung zitiert. Die gesamte Investitionssumme beläuft sich auf rund 300 000 Euro.

Das eingeschossige und 170 Quadratmeter große Gebäude hat ein Satteldach und beherbergt zukünftig – neben den Sanitäreinrichtungen und Umkleiden – einen Gemeinschaftsraum mit Teeküche, einen Raum für Schutzbekleidung sowie das Büro von Weinbergsmeister und Stellvertreter. Im Außenbereich wird noch ein Stiefel-Waschplatz errichtet. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt durch eine Luft/Luftwärmepumpe, Warmwasser erzeugen Elektroboiler.

Die neue neue Zentrale der Gruppe Iphofen sei außerdem geeignet, um die zahlreichen Saisonaushilfen, insbesondere zur Weinlese „sehr ordentlich aufzunehmen“, so Kolesch. „Schließlich haben wir seit Jahrzehnten während der Arbeitsspitzen treue und tüchtige osteuropäische Helfer.“ Die bisherigen Aufenthaltsräume in der großen Maschinen- und Gerätehalle werden zurückgebaut, um damit den dringend erforderlichen Platz für Maschinen und Geräte zu gewinnen.

Die Weinbergsgruppe Iphofen bewirtschaftet die Iphöfer Lagen Julius-Echter-Berg, Kronsberg und Domherr. Hinzu kommen Rödelseer Küchenmeister, Escherndorfer Lump, Volkacher Karthäuser und Dettelbacher Berg-Rondell.

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