NORDHEIM

Jubiläum wirft seine Schatten voraus

Noch sind es zwei Jahre bis zur 1100-Jahr Feier der Gemeinde Nordheim. Und dennoch beschäftigt das historische Ereignis die Nordheimer Gemeinderäte seit geraumer Zeit.
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Die Vorbereitungen für die 1100-Jahr-Feier der Gemeinde Nordheim laufen auf Hochtouren. Der Gemeinderat vergab eine Machbarkeitsprüfung der Vorschläge für das Jubiläum. Foto: Archiv-Foto Walter Braun

Noch sind es zwei Jahre bis zum großen Ortsjubiläum, sprich der 1100-Jahr Feier der Gemeinde Nordheim. Und dennoch beschäftigt das historische Ereignis die Nordheimer Gemeinderäte seit geraumer Zeit. Auch in der Sitzung am Montagabend stand das Jubiläum 2018 auf der Tagesordnung.

Im Rat vertrat man die Meinung, für die ersten Schritte und für weiterführende Recherche der im Raum stehenden Vorschläge ein Fachbüro zur Unterstützung heranzuziehen. Die Aufgaben liegen in der Prüfung der aktuellen Vorschläge, betonte Bürgermeister Guido Braun. Dazu gehört unter anderem die Kontaktaufnahme mit den in Frage kommenden Kooperations- Partnern, das Erstellen eines groben Zeitplans für das weitere Vorgehen und schließlich das Aufbereiten der ersten Ergebnisse in einer Präsentation als Diskussionsgrundlage für die Gemeinde und den Touristikrat. Die Prüfung wird nach einstimmigem Beschluss das Nordheimer Unternehmen Wortstudio Birgit Zugelder- Hofmann bei einem geschätzten Zeitaufwand von etwa 50 Stunden für 1750 Euro übernehmen.

Weitere Themen im Rat waren:

• Keine Kosten übernimmt die Gemeinde für die Leerung des Glascontainers in der Kläranlage. Der Weinbauverein, der seit vielen Jahren den Winzern und Gastronomen dort die Möglichkeit der Leergutentsorgung bietet, hatte eine Beteiligung an den Kosten beantragt, die zwischen 900 und 1500 Euro liegen. Finanziert wurde das Ganze bislang zum Großteil durch Mitgliedsbeiträge des Weinbauvereins. Eine Kostenminimierung durch das Aufstellen einer Spendenbox brachte nicht den gewünschten Erfolg, teilte der Weinbauverein der Gemeinde mit. Bürgermeister Braun stellte fest, dass es sich hierbei um eine berufsinterne Geschichte handele. Ralf Bäuerlein sagte, er sei erstaunt, dass die Winzer die Entsorgung nicht selbst auf die Reihe bringen. Der Antrag auf Kostenbeteiligung in Höhe von 700 bis 1000 Euro wurde bei Gegenstimmen von Markus Schneider und Simon Trost abgelehnt.

• Das Nordheimer Fährschiff ist nach der Kontrolle der Schiffsuntersuchungskommission (fast) wieder einsatzbereit. Das neue Fährhaus auf dem Schiff wird in Kürze installiert und auch die notwendigen Kabelarbeiten sind abgeschlossen, berichtete der Bürgermeister. Zu den Kosten machte Braun noch keine Angaben.

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