KLEINLANGHEIM

Internet wird noch dieses Jahr schneller

Die Telekom hat den Gemeinderat Kleinlangheim über den Breitbandausbau informiert. Erfeulich dabei: Der Anteil der Gemeinde ist auf 65 000 Euro gesunken.
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Symbolbild Foto: Tobias Felber

Klaus Markert, Projektleiter bei der Telekom, informierte im Gemeinderat Kleinlangheim am Dienstagabend die Räte über den Breitbandausbau. Bürgermeisterin Gerlinde Stier freute sich darüber, dass der Anteil der Gemeinde inzwischen auf 65 000 Euro gesunken ist. Markert kündigte an, dass nach Vertragsabschluss noch Absprachen mit der Gemeinde erfolgen, „um Planungen zu ermöglichen“. Er machte auf eine neues Förderprogramm aufmerksam, das eine Mindestversorgung von 30 Megabit ermögliche. Zum Ausbau selbst sagte er, dass Kleinlangheim den Vorteil einer Verbindungsstelle habe, von der aus die Verteilerkästen versorgt würden. Einer dieser Kästen könne bis zu 96 Häuser abdecken.

Eine weitere Steigerung der Leistung bis zu 50 Megabit sei durch die Installation von Glasfaserkabeln möglich, die nach und nach vollzogen und durch die Verlegung von Leerrohren vorbereitet werde. „In den Neubau- und Gewerbegebieten kommen gleich Glasfaserkabel rein“, sagte Markert. Breitbandpate Willi Köhler informierte, dass um das Kleinlangheimer Gewerbegebiet schon Leerrohre verlegt seien.

Grundsätzlich bringe der Breitbandausbau mehr Lebensqualität und mehr Wettbewerbsfähigkeit für die Betriebe, erklärte Markert. „Da die Telekom immer die neueste Technik einbaut.“ Nach Fertigstellung werde bei jedem Kunden überprüft, ob er 30 Megabit zur Verfügung hat. Das Breitbandnetz soll im vierten Quartal dieses Jahres in Betrieb gehen. Eine Bürgerversammlung zum Thema „Breitbandausbau“ wurde angekündigt.

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