KITZINGEN

Initiative gegen Hausärzte-Notstand

Langsam wird's eng für die Hausärzte-Patienten in der Siedlung. Die Zahl der Mediziner schrumpft. Nun will die SPD-Fraktion, dass die Stadt aktiv wird.
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Der Kitzinger Siedlung droht in absehbarer Zeit ein Hausärzte-Notstand, wie es die SPD-Fraktion in einem Antrag an den Stadtrat deutlich macht. In dem fordert sie Initiativen der Stadt, um das Problem in den Griff zu bekommen. Rückendeckung sieht Fraktionschefin Astrid Glos im Ergebnis einer Unterschriftensammlung.

Mehr als 150 Kitzinger hätten die Listen unterzeichnet, sagt Glos. Die erhofft sich noch ein wenig mehr Resonanz, wenn die Fraktion am Samstag am Stadtteilzentrum in der Siedlung ab 7.30 Uhr für etwa eine Stunde um Unterstützung für ihre Initiative und Unterschriften wirbt.

Für Menschen, die einen Hausarzt in der Siedlung besuchen wollen, wird's laut SPD allmählich eng. Eine der bislang drei Praxen wolle Ende September schließen, die restlichen zwei Mediziner seien „ausgelastet und an der Kapazitätsgrenze angekommen“, so die SPD in ihrem Antrag. Dessen Kern: Die Stadt soll ein Ärztehaus in der Siedlung bauen und Anreize für Mediziner schaffen.

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