KITZINGEN

In Kitzingen: Weg frei für die TraumRunde

Wandern ist in. Das zeigt die Erfolgsgeschichte der landkreisweiten TraumRunden. Ab Herbst wird eine neue dazu kommen – im Raum Kitzingen/Sulzfeld.
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Die TraumRunden gehören seit 2014 zu festen Angebot der ohnehin zahlreichen Wanderwege im Landkreis Kitzingen. Wie das Bild zeigt, treffen auf dem Schwanberg einige zusammen. Ab dem Herbst wird auch Kitzingen und Sulzfeld auf einer TraumRunde zu erleben sein. Foto: ArchivFoto: Siegfried Sebelka

Wandern ist in. Das zeigt die Erfolgsgeschichte der landkreisweiten TraumRunden. Die Broschüre „Dem Wanderglück im Kitzinger Land auf der Spur“ mit ihren acht Rundwanderwegen ist ein Renner. In der wird – vermutlich ab Herbst – Kitzingen mit Sulzfeld vertreten sein.

20000 Euro stehen bereit

Der Finanzausschuss des Kitzinger Stadtrats hat in seiner Sitzung am Donnerstag den Weg für die Rundwanderung Kitzingen/Sulzfeld frei gemacht. Und er hat die gut 20 000 Euro brutto genehmigt, mit der die Stadt zunächst dabei ist.

Die Stadt übernimmt die Trägerschaft für die TraumRunde und streckt das Geld vor. Abgerechnet wird am Ende. Da wird das „attraktive Zusatzangebot für die Zielgruppe Wandertouristen“ und das „neue Angebot für die Naherholung“ erheblich günstiger für die Stadt.

Sulzfeld mit im Boot

Einmal ist die Gemeinde Sulzfeld mit im Boot. Auf die entfällt rund die Hälfte der Strecke und damit der Kosten. Hinter den TraumRunden steht die Europäische Union. Die übernimmt über das Förderprogramm Leader 50 Prozent der Kosten. Allerdings wird es Folgekosten geben. Kitzingens Tourismus-Chefin Julia Then kalkuliert mit etwa 1000 Euro pro Jahr, eventuelle Vandalismusschäden inklusive.

Zwölf Kilometer

Für das Geld gibt es einen bestens ausgeschilderten Rundwanderweg. Der Wanderweg ist rund zwölf Kilometer lang. Startpunkt wird am Römerhof/Eherieder Mühle sein. Sechs Kilometer verlaufen auf Kitzinger Gemarkung durch das Nonnenholz und den Klingenwald.

Die Anforderungen

Der Weg muss bestimmte Kriterien für die EU-Förderung erfüllen. Beispielsweise muss die Beschilderung in beide Laufrichtungen funktionieren. Ein naturnaher Untergrund auf 35 Prozent der Gesamtstrecke wird gefordert und mindestens eine Natur- oder Kulturattraktion pro zwei Kilometer. Dazu soll sich die Landschaft einmal pro vier Kilometer ändern.

Gemeinsam erarbeitet

Der Vorschlag für die Strecke, die jetzt umgesetzt werden soll, ist von dem Wanderexperten Hans-Georg Sievers und der Tourist-Information gemeinsam erarbeitet worden. Der attestierte die Tourismus-Referentin Jutta Wallrapp (Freie Wähler) sehr viel Engagement in der Sache.

Verschiedene Vorstellungen

Im Finanzausschuss wurde deutlich, dass es verschiedene Vorstellungen von der idealen TraumRunde in Kitzingen gibt. Andreas Moser (CSU) hätte sich die Runde im Bereich Kitzingen/Buchbrunn und Repperndorf vorstellen können. Stefan Güntner (CSU) fragte sich, warum der bestehende „permanente Wanderweg“ des Wander-Clubs Schiefer Turm im Raum Sickershausen/Hohenfeld/Marktsteft nicht in die Überlegungen mit einbezogen wurde.

Anregungen prüfen

Julia Then sagte zu, die Anregungen zu prüfen. Im konkreten Fall sei der Wanderexperte viele Strecken abgelaufen. Herausgekommen sei die, die jetzt umgesetzt werden soll.

Dafür muss allerdings die Gemeinde Sulzfeld noch mit ins Boot. Dort soll in der Gemeinderatssitzung am 31. Januar entschieden werden. „Die Signale aus Sulzfeld sind positiv“, sagt Then am Ende.

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