BIEBELRIED
UNFÄLLE

In der Nacht zwei tödliche Unfälle auf der A3

Innerhalb weniger Stunden passierten auf der A3 nahe des Autobahnkreuzes Biebelried zwei tödliche Unfälle. Offenbar machten beide Lkw-Fahrer den gleichen Fehler.
Artikel drucken Artikel einbetten
Zweiter tödlicher Unfall auf der A3 bei Kitzingen

Zu zwei tödlichen Verkehrsunfällen kam es in der Nacht zum Donnerstag auf der A3 in der Nähe des Autobahnkreuzes Biebelried (Lkr. Kitzingen). Zunächst raste gegen 21 Uhr ein Sattelzug in ein Stauende, wobei der Fahrer noch an der Unfallstelle verstarb. Wenige Stunden später übersah offenbar ein weiterer Lkw-Fahrer ein Stauende und fuhr gegen 23.10 Uhr auf einen Sattelzug auf. Dabei wurde der 48-jährige Beifahrer des auffahrenden Lkw getötet, teilt die Polizei mit. Die Autobahn bleibt am Donnerstag noch bis etwa 11 Uhr gesperrt.

Während die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried noch mit der Aufnahme eines tödlichen Verkehrsunfalles am Biebelrieder Kreuz beschäftigt war, ereignete sich wenige Kilometer davor ein weiterer tödlicher Verkehrsunfall.

Kurz vor der Ausfahrt Kitzingen-Schwarzach übersah der aus Polen stammende wohl auch das Stauende und fuhr auf einen Sattelzug auf.

Der 49-jährige Fahrer dieses Sattelzuges hatte offenbar ebenfalls das Stauende zu spät erkannt und war kurz zuvor auf einen bereits stehenden Lkw aufgefahren.

Fahrer war in Führerhaus eingeklemmt

Der ebenfalls aus Polen stammende Beifahrer im zuletzt auffahrenden Lkw verstarb aufgrund seiner schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Beide Lkw-Fahrer erlitten schwerer Verletzungen und kamen in ein Krankenhaus.

Der Fahrer des Gliederzuges konnte sich noch selbständig aus der zerstörten Fahrerkabine befreien, der aus dem Landkreis Aschaffenburg stammende Fahrer des Sattelzuges war eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. 

  • Erst am Dienstag verunglückten im gleichen Bereich der A 3 mehrere Lastwagen

Für die Dauer der Rettung der Unfallbeteiligten aus den Fahrzeugen und die Unfallaufnahme musste die A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt vollständig gesperrt werden.

Staatsanwaltschaft untersucht Unfälle

Die Unfallaufnahme und die Rekonstruktion des Unfallherganges erfolgt durch die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried und wird auch in diesem Fall auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg von einem Sachverständigen unterstützt.

An der Unfallstelle befanden sich neben den regionalen Feuerwehren, der Rettungsdienst, der Notarzt und die Autobahnmeisterei. Das Bayerische Rote Kreuz übernahm die Versorgung der im Stau Wartenden und verteilte unter anderem warme Getränke.

 

 
Verwandte Fotoserien
Noch keine Kommentare

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.