HÜTTENHEIM

Im Winter geht's los

Auf die Einwendungen von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange ging der Willanzheimer Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag ein und machte einen den nächsten Schritt Richtung Realisierung des Bebauungsplans Ebental IV.
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Erweiterung geplant
(hh) Die Gemeinde Willanzheim fasst eine Erweiterung des Baugebiets Ebental ins Auge. Laut einer ausgearbeiteten Machbarkeitsstudie des Landschaftsarchitekten Frieder Müller-Maatsch aus Burghaslach könnte eine Erweiterung durch zwei mögliche Varianten verwirklicht werden. Vorgesehen ist, Ebental IV in zwei Abschnitten zu realisieren. Die eine Variante des Bauabschnitts sieht elf Bauplätze vor, die nur einer Stichstraße bedürfen und nicht an die Staatsstraße von Mainbernheim angeschlossen würden. Auf dieser Basis würden die reinen Herstellungskosten 90 Euro pro Quadratmeter betragen. Die zweite Variante bekäme eine Zufahrt von der Staatsstraße und würde Herstellungskosten von 110 Euro pro Quadratmeter haben. Die Räte lassen sich jetzt die Variante ohne die Staatsstraßenanbindung exakter ausarbeiten, um eine Basis für weitere Planungsstufen zu bekommen. Foto: Foto: Hartmut Hess

Auf die Einwendungen von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange ging der Willanzheimer Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag ein und machte einen den nächsten Schritt Richtung Realisierung des Bebauungsplans Ebental IV.

Ein Bürger war gegen die festgelegten Dachform auf Garagen. Den Vorschlag, wie bei Carports auch auf Garagen Flachdächer zuzulassen, lehnte die Ratsrunde aus optischen und städtebaulichen Gründen ab.

Das Staatliche Bauamt wies auf die Emissionen von der Staatsstraße hin, was der Gemeinderat damit würdigte, dass bei den zwei Bauplätzen zur Staatsstraße hin die Baugrenzen nach hinten versetzt werden. Das Amt erinnerte auch daran, dass die Anbindung an die Staatsstraße mit der Kreuzungsplanung abgestimmt werden muss.

Die Ratsrunde vergab im nicht öffentlichen Sitzungsteil noch die Aufträge an die Planungsbüros Müller-Matsch (Burghaslach) und Auktor (Würzburg). Sie sollen nach Absprache mit dem Staatlichen Bauamt die Kreuzungsgestaltung regeln und die Planungen samt Ausschreibungen auf den Weg, damit die Erschließungsarbeiten noch vor Februar beginnen können. Die Vorgabe Februar muss eingehalten werden, um keine Behinderungen während der Bauarbeiten aus Umweltschutzgründen zu erleben.

Kein Altkleidercontainer

Die Firma Caritex, die im Auftrag des Bayerischen Roten Kreuzes arbeitet, sucht Standorte für Altkleidercontainer. Die Räte lehnten das Ansinnen von Caritex ab, weil in Willanzheim und den Ortsteilen kein Bedarf besteht, da die bereits Sammlungen von kirchlichen Einrichtungen ausreichen.

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