SCHWARZACH

Im Lerchenbühlweg kehrt erst mal Ruhe ein

Die Park- und Verkehrssituation im Lerchenbühlweg in Schwarzenau bleibt unverändert. Der Gemeinderat beschloss, keinen zusätzlichen geschotterten Parkstreifen zu errichten.
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Deutlich sichtbar sind die Spuren ausweichender landwirtschaftlicher Fahrzeuge auf den Ackerflächen am Rande des Lerchenbühlwegs in Schwarzenau. Foto: Foto: Peter Pfannes

Die Park- und Verkehrssituation im Lerchenbühlweg in Schwarzenau bleibt unverändert. Der Gemeinderat beschloss, keinen zusätzlichen geschotterten Parkstreifen zu errichten.

Mit seiner Entscheidung schloss sich das Gremium den Wünschen der unmittelbaren Anwohner an, die sich bereit erklärten, ihre Fahrzeuge künftig vermehrt auf den eigenen Grundstücken zu parken. Dadurch müssen die breiten landwirtschaftlichen Fahrzeuge, welche den Lerchenbühlweg nutzen, nicht mehr auf die angrenzende Ackerfläche ausweichen.

Mehr Autos seit dem Ausbau

Bürgermeister Volker Schmitt erinnerte an einen Ortstermin mit den Anliegern des Lerchenbühlwegs vor einigen Wochen, bei dem die Problematik besprochen worden war. Die Anlieger klagten auch darüber, dass sich die landwirtschaftlichen Fahrzeuge der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) oft nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 Stundenkilometer halten. Seit dem Ausbau der Neuseser Straße im vergangenen Jahr habe sich der Durchgangsverkehr im Lerchenbühlweg erhöht, so Schmitt. Mit den Anwohnern hätten er, zweite Bürgermeisterin Johanna Sendner und Gemeinderat Alois Möslein verschiedene Lösungsvorschläge zur Verbesserung der aktuellen Situation besprochen.

Man habe sich aber zunächst auf keinen gemeinsamen Lösungsvorschlag einigen können. Mittlerweile hatten die Bewohner des Lerchenbühlwegs der Gemeinde mitgeteilt, dass sie an der bisherigen Parkregelung festhalten wollen, was das Ratsgremium respektierte. Schmitt und seine Verwaltung wollen die Verkehrssituation im Lerchenbühlweg nun beobachten, um gegebenenfalls doch Veränderungen herbeizuführen.

Weitere Themen im Gemeinderat:

• Das Leck ist gefunden. Diese Mitteilung brachte Bürgermeister Schmitt mit in die Sitzung. Rund 7500 Kubikmeter Fernwasser waren in den vergangenen Wochen im Erdreich versickert. Auf der Suche nach der undichten Stelle im Wasserleitungsnetz fanden Fachfirmen ein unfachmännisch installiertes Magnetventil und ein weiteres Leck in der Industriestraße. Die Lecks verursachten zusammen mit den Ausgaben für Suche, Reparatur und Bauhof Kosten von 24 500 Euro, welche die Allgemeinheit trägt.

Schulsanierung höher gefördert

• Aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen hat Schwarzach im vergangenen Jahr eine neue Klassenprognose beantragt. Die Regierung teilte nun mit, dass langfristig von einem Bestand mit sieben Grundschulklassen ausgegangen werden kann. Dies führt zu einer deutlichen Erhöhung der Förderung der Generalsanierung der Volksschule. „Das ist sehr erfreulich. Jetzt haben wir wieder etwas Spielraum“, lautete Bürgermeister Schmitts Kommentar. Bei der 2009 vorgenommenen Raumbedarfsermittlung war die Regierung noch von vier Klassen ausgegangen.

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