GROßLANGHEIM

Höchner: Eine zukunftsorientierte Planung

Der Stand der Planungen zu Umbau und Erweiterung des Großlangheimer Kindergartens war Hauptthema in der Sitzung des Marktgemeinderats am Dienstagabend.
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Die Weichen für weitere Betreuungsplätze wurden vom Großlangheimer Gemeinderat gestellt. Im Obergeschoss des Josefsstifts (rechts) wird Platz für zwei Kindergartengruppen geschaffen, im Kindergarten (links) wird durch den Umzug der „Bärengruppe“ in das frühere Raiffeisengebäude Platz für eine weitere Krippengruppe. Foto: Foto: Winfried Worschech

Der Stand der Planungen zu Umbau und Erweiterung des Großlangheimer Kindergartens war Hauptthema in der Sitzung des Marktgemeinderats am Dienstagabend. Die Zwischenbilanz fiel rundum positiv aus. „Das ist eine zukunftsorientierte Planung“, stellte Bürgermeister Karl Höchner fest und das Ratsgremium zeigte geschlossen Einverständnis mit der bisherigen Planung.

Die wurde von Architekt Norbert Hufnagel in der Sitzung erläutert. Der berichtete auch von einem weiteren Treffen in Würzburg mit den zuständigen Vertretern der Regierung von Unterfranken, „da wir den staatlichen Vorgaben Genüge leisten müssen, um die Zuschüsse zu bekommen“. Zu den auf dem Ratstisch liegenden Plänen führte Hufnagel aus, dass es für die drei Kindergartengruppen im Obergeschoss des Gebäudes eine Verbindung geben wird und die alte Treppe im Nordosten des für Umbau und Erweiterung eingeplanten benachbarten Josefsstifts eventuell aus Feuerschutzgründen erhalten bleibt.

Der Abbruch der Treppe soll nach den Vorstellungen des Denkmalschutzamtes vollzogen werden. Bei verschiedenen Äußerungen des Architekten wurde deutlich, dass es Problemzonen aufgrund der Vorstellungen dieses Amtes und der staatlichen Brandschutzvorgaben geben wird.

Den weiteren Informationen war zu entnehmen, dass die Treppe im Stift umorganisiert und ein Aufzug in Form eines Home-Lifts installiert wird, um die Barrierefreiheit zu gewährleisten. Für die Rollstuhlfahrer wird eine kleine Rampe angelegt. Es gibt einen großen Küchen- und Vorratsraum und einen Elternwarteraum. Die Räume im Obergeschoss des Stifts werden umdisponiert, „damit sie Kindergartenansprüchen gerecht werden und so entstehen zwei große Gruppen- und zwei Intensivräume“, erklärte der Architekt.

Zwischenbau wird abgebrochen

Der Zwischenbau in seiner jetzigen Form wird abgebrochen, um Platz für einen Mehrzweckraum und für Flucht- und Rettungswege zu schaffen. „Es entsteht eine Zwischenelement in moderner Form in dem historischen Gebäude“, so der Architekt.

Dessen Bestandsschutz ist auch ausschlaggebend dafür, dass nach Aussage Hufnagels in puncto Brandschutz einige Befreiungen notwendig werden, da das Haus in der Gebäudeklasse IV eingestuft ist, „weshalb wir auch einen höheren Aufwand in einigen Bereichen bekommen“.

Als nächstes Ziel gab der Planer die Fertigstellung der Räumlichkeiten für zwei Kindergartengruppen im Josefsstift an „und dann werden wir den Zwischenbau angehen“.

Bürgermeister Karl Höchner zeigte sich erfreut darüber, dass es der Gemeinde gelang, ein Anwesen nördlich des Kindergartens zu erwerben, „das abgerissen wird, um für die Kinder mehr Hoffläche zu haben“.

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