GAIBACH

Hilfe im Kampf gegen Blutkrebs

Dass eine Knochenmarkspende Leben retten kann, weiß heute fast jeder. Trotzdem befassen sich die meisten mit dem Thema Blutkrebs erst dann, wenn sie selbst, Angehörige oder Freunde davon betroffen sind.
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Hilfe im Kampf gegen Blutkrebs
Sophie Schuler (links) von der DKMS hat mit Hilfe von Philipp Röder (Mitte) als Vertreter der Gaibacher Schüler und dem Oberstufenkoordinator Marco König Unterstützer für den Kampf gegen Blutkrebs gewonnen. Foto: Foto: MARCO KÖNIG

Dass eine Knochenmarkspende Leben retten kann, weiß heute fast jeder. Trotzdem befassen sich die meisten mit dem Thema Blutkrebs erst dann, wenn sie selbst, Angehörige oder Freunde davon betroffen sind.

Um über die tödliche Krankheit aufzuklären und Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen, besuchten Unterstützer der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) das Franken-Landschulheim in Gaibach.

In einem Vortrag für die Jahrgangsstufe 11 berichtete Sophie Schuler von der DKMS über die Notwendigkeit, Blutkrebs zu bekämpfen, teilt die Schule mit. Dafür können sich Menschen ab 17 Jahren registrieren lassen. Es wird ein Abstrich genommen, der Informationen über das genetische Material enthält. Ab 18 Jahren steht man als möglicher Spender fest.

Neben Sophie Schuler besuchte die ehemalige Abiturientin des Franken-Landschulheimes, Julia Hippold, ihre alte Wirkungsstätte, um von ihren Erfahrungen einer erfolgreichen Blutspende zu berichten. Bei den Elftklässlern stieß dieser Vortrag auf offene Ohren, sodass sich direkt danach 47 Schüler registrieren ließen. Außerdem kam eine respektable Spendensumme zusammen, welche die DKMS beispielsweise für die Deckung der Registrierungskosten (40 Euro pro Person) verwenden kann.

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