RÖDELSEE

Heute im Rödelseer Stadion

Im etwas anderen Format als wie bisher war der Neujahrsempfang der Gemeinde Rödelsee gestaltet: Unterhaltung mit dem bekannten Radiomoderator Wolfgang Reichmann.
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Lebendige Feuerwehrgeschichte
Wolfgang Reichmann unterhielt die Gäste des Rödelseer Neujahrsempfangs. Foto: Foto: Gerhard Krämer

Im etwas anderen Format als wie bisher war der Neujahrsempfang der Gemeinde Rödelsee gestaltet. Denn neben Worten, die es natürlich auch gab, und dem Fokus auf das Ehrenamt hatte (sieh weiteren Bericht) auch die Unterhaltung ihren Platz – nicht nur in den launigen Worten von Bürgermeister Burkhard Klein, sondern auch mit dem Auftritt von Wolfgang Reichmann, ehemaliger Radioreporter von „Heute im Stadion“ und „gewürfelter Franke“.

Nachdem die Wortrakete aus Bamberg alle, aber auch wirklich alle Bevölkerungsschichten in Rekordtempo begrüßt hatte, widmete sich der Träger des Frankenwürfels den Franken, bei denen Holz „zammgsägt“ wird und Einladung und Rauswurf mit „Komm – hau ab“ in einem ausgesprochen werden.

Kinder geh'n lieber zum Club

Um den Abstand des Clubs zum FC Bayern München zu messen, reichte nicht einmal sein Club-Maßstab. Und dass manche Kinder lieber zum Club statt zu Mama und Papa gehen, weil der keinen schlägt, verriet der Künstler ebenso wie das neue Trainingsprogramm des 1. FC Nürnberg: Radfahren nämlich, um das Auf- und Absteigen zu üben. Viele Witze verpackte Reichmann in fränkische Mundart und das Publikum dankte es ihm mit viel Applaus.

Unterhaltsames gab es auch von Bürgermeister Burkhard Klein, der angesichts der Tatsache, dass die Dummheit bei den Internetnutzern immer mehr steigt, die zehn „dümmsten Fragen“ im Netz präsentierte. Darunter waren zum Beispiel die Fragen, ob Tätowierungen der Eltern auf die Kinder vererbt werden könnten oder wie eine Frau sichergehen kann, dass sie die Mutter ihres Kindes ist, weil das Kind nicht wie sie, sondern wie der Erzeuger ausschaut.

Dorfladen erfolgreich verpachtet

„Da kann einem Angst und Bange werden“, meinte Klein, der dann lieber auf die eigene Gemeinde und deren Entwicklung blickte. 2016 hatte da hoffnungsvoll begonnen: „Der Dorfladen ist erfolgreich an einen privaten Betreiber verpachtet“, sagte Klein damals und erntete ungläubige Blicke. Doch Anfang 2016 war dies so und Klein gab sich optimistisch, dass es nach der Schließung des Ladens bald wieder weitergeht.

Erfreulich ist laut Klein, dass im neuen Baugebiet Fröhstockheim zum Jahresende bis auf einen alle Bauplätze verkauft waren. Er erinnerte auch an das Ende der Städtebauförderung in Rödelsee, an den Beginn der Kanalsanierung, an den Beschluss zum Neubau einer Kinderkrippe und an die Einführung der neuen Pfarrerin. Erfreulich seien auch steigende Einwohnerzahlen, 1748 Einwohner hat die Gemeinde. Zuzüge und Wegzüge hielten sich mit je 100 im vergangenen Jahr die Waage. Beim Neujahrsempfang waren auch etliche Neubürger anwesend. Diese ermunterte Weinprinzessin Jana Burkholz, das große Angebot der Vereine und Institutionen zu nutzen und sich dem Gemeinschaftsleben anzuschließen.

In seinem Ausblick streifte Klein, die Neuausweisung eines Baugebiets in Rödelsee und die Dorferneuerung in Fröhstockheim. „Wir haben so vieles geschafft – wir schaffen das!“ griff Klein einen Satz der Bundeskanzlerin auf und erklärte ihn zum Motto für die Gemeinde in diesem Jahr.

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